07.07.2020, Pressemeldungen

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Lehren und Lernen in Corona-Zeiten – mit Erfolg

Im virtuellen Klassenzimmer gelingt das Provadis-Sommersemester

Dank einer vorausschauend geplanten Digitalisierungs-Strategie an der Provadis Hochschule wurde das Sommersemester trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus zum vollen Erfolg. Denn obwohl überall im Land Hochschulen vorübergehend geschlossen wurden und physischer Unterricht nicht länger möglich war, konnten die Unterrichts-Veranstaltungen bei Provadis – wenn auch in anderer Form als gewohnt – in vollem Umfang weitergeführt werden.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Fortführung der Lehre lag im „virtuellen Klassenzimmer“ und vor allem in dessen gezieltem Einsatz durch zuvor intensiv geschulte Dozenten. Dabei handelt es sich um ein digitales Unterrichts-Tool, das weit über die Möglichkeiten einfacher Online-Konferenzen und Download-Portale für Kursmaterialien hinausgeht. Die interaktive Ausrichtung des virtuellen Klassenzimmers ermöglicht etwa die effiziente Zusammenarbeit in Kleingruppen, die zwar den persönlichen Austausch zwischen Studierenden nicht dauerhaft ersetzen kann, der sozialen Komponente des gemeinsamen Lernens unter diesen besonderen Umständen aber durchaus gerecht wird.

Moderne Technik und fachliche Kompetenz

Somit stand an der Provadis Hochschule eben nicht nur die reine digitale Übertragung von Lerninhalten im Mittelpunkt des digitalen Sommersemesters, sondern auch eine Didaktik und Methodik, die auf die Besonderheiten des digitalen Lernens maßgeschneidert wurden. Dem erfolgreichen Einsatz dieser technisch leistungsstarken Möglichkeiten ging eine bereits lange vor Corona ausgearbeitete Digitalisierungsstrategie der Hochschule voraus. Ohne diese Strategie im Fokus der Hochschule wäre das Lehrpersonal niemals so gut für den plötzlichen Wechsel in die ausschließlich digitale Wissensvermittlung gewappnet gewesen. Das weiß auch die Leiterin Digitale Transformation Dr. Astrid Merz, die dieses Strategieprojekt gemeinsam mit dem Digitalisierungsmanager Alexander Schmitt seit 2018 vorangetrieben hat: „Das Programm, das man benutzt, kann noch so gut sein – wenn diejenigen, die es für ihren Unterricht nutzen, nicht die entsprechende Kompetenz mitbringen, dann geht viel Potenzial verloren. Uns ist es deshalb sehr wichtig, Digitalisierung als einen umfassenden Prozess zu verstehen, bei dem gerade auch der Mensch hinter dem Bildschirm nicht zu kurz kommen darf.“

Die Provadis-Dozenten sind überzeugt vom digitalen Know-how und der guten Vorbereitung an ihrer Hochschule – so auch Dr. Florian Volk aus dem Fachbereich Informatik und Wirtschaftsinformatik. Sein Fazit zum Sommersemester in Corona-Zeiten: „Es gab in diesem Semester weder einen Zeitverlust noch ein 'Studium light' bei der Provadis. Beim synchronen E-Learning sind wir ganz vorne mit dabei – das wissen auch unsere Studierenden und deren Arbeitgeber.“

Austausch und Teamwork trotz Distanz

Auch die Studierenden wissen die gut strukturierte und geplante Online-Lehre zu schätzen. Mareike Edigkaufer etwa hat im April den Masterstudiengang „Technologie & Management“ begonnen und berichtet, dass ihre Unsicherheit angesichts der Corona-bedingten Einschränkungen schnell verflogen ist: „Ich hatte mich bewusst gegen ein Fernstudium entschieden und anfänglich befürchtet, dass es sich nun doch wie eines anfühlen würde.“ Doch es kam ganz anders: „Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht Gruppenarbeiten und man kann fast wie bei einer Vor-Ort-Veranstaltung Reaktionen zeigen. Nicht jeder Dozent nutzt die Medien im gleichen Maße, aber der Großteil gestaltet die Vorlesungen auch über die Entfernung sehr spannend – nicht zu vergleichen mit einem klassischen Fernstudium“, erzählt die Studentin. Selbst der Austausch mit ihren Mitstudenten komme nicht zu kurz, freut sich Edigkaufer: „Ich bin überrascht, wie viel Kontakt ich trotz der aktuellen Distanz bereits mit einigen meiner Kommilitonen habe“.

Corona als Digitalisierungs-Beschleuniger

Hochschulpräsident Prof. Dr. Björn Hekman ist stolz darauf, dass die Provadis Hochschule, ihre Mitarbeiter und Studierenden den Herausforderungen der Corona-Pandemie so souverän begegnet sind und auch die Prüfungen erfolgreich abgelegt werden konnten: „Digitalisierung war für uns schon vor Corona eine absolute Priorität für eine zukunftsweisende Lehre. Zusammen mit der Deutschen Telekom AG haben wir hier über die vergangenen Jahre einen großen Erfahrungsschatz aufbauen können“, berichtet er. „Die Pandemie brachte uns nur dazu, die uns gesetzten Ziele noch schneller und in größerem Umfang umzusetzen. Wir begreifen die Krise mit all ihren Hürden deshalb auch als Chance – und als echten Ansporn, so engagiert weiterzumachen wie bisher.“ Das spiegelt sich auch in den Vorbereitungen für das Wintersemester wider. Für die Studierenden wird natürlich auch das kommende Semester pünktlich beginnen und auch die Prüfungen werden planmäßig stattfinden können.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.provadis.de.

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Dozent Dr. Florian Volk ist stolz darauf, wie gut das synchrone E-Learning bei Provadis funktioniert.
© 2020 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH




Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.400 Auszubildenden und über 4.500 Weiterbildungsteilnehmern an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.

An der Provadis Hochschule studieren rund 1.200 Studenten in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit.



Kontakt:

Frau  Jasmin Zibis
Infraserv Höchst
Telefon: 069 305-82750
Telefax: 069 305-80025
jasmin.zibis@infraserv.com

 
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