Spendenkonzept 2017

Kultur, Bildung und soziale Integration fördern

Für die unmittelbare Nachbarschaft des Industrieparks hat Infraserv Höchst als Standortbetreiber ein eigenes Konzept für das Sponsoring von Projekten entwickelt.

1. Ziele

Infraserv Höchst fühlt sich dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld an seinem Standort Höchst verbunden. Gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Vereinen, Institutionen und Anwohnern, gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz sieht Infraserv Höchst als wichtige Voraussetzung für seine Geschäftstätigkeit am Standort Höchst an.

Mit einer ausgewogenen Spendenpolitik will Infraserv Höchst einen Beitrag zum Gemeinwohl im Umfeld des Standortes leisten und die Akzeptanz für den Chemie- und Pharma-Standort in der Nachbarschaft verbessern.

Ziele der Förderung im Jahre 2017 sind

  • die Förderung von kulturellen Projekten in den Stadtteilen Höchst und Unterliederbach,
  • die Bildungsförderung in Verbindung mit neuen Technologien im schulischen Bereich,
  • die Förderung sozialer Integration in Verbindung mit Jugend- und Seniorenarbeit.

Es werden keine Projekte gefördert, die direkt oder indirekt eine politische Partei oder eine parteinahe Institution begünstigen.

2. Zielgruppen

Empfänger von Spenden im Jahr 2017 können sein:

  • Schulen und Kindergärten in Höchst und Unterliederbach,
  • Vereine und Institutionen in Höchst und Unterliederbach.

3. Kriterien für die Bewilligung der Förderung

3.1 Zeitliche Begrenzung

Zu fördernde Projekte müssen zeitlich begrenzt und inhaltlich konkret definiert sein. Grundsätzlich werden für ein Projekt keine wiederkehrenden Spenden / Leistungen erbracht (ausgeschlossen sind damit z.B. laufende Lohnkosten, laufende Betriebskosten, Mieten, gewöhnliche Instandhaltungskosten).

3.2 Räumliche Begrenzung

Projekte sind dann förderungswürdig, wenn sie die oben genannten Zielsetzungen in den an den Industriepark Höchst angrenzenden Stadtteilen Höchst und Unterliederbach realisieren.

3.3 Allgemeinwohl

Es werden nur Projekte gefördert, die dem Allgemeinwohl dienen und nicht Einzelpersonen.

3.4 Konkurrierende Projekte

Bei miteinander konkurrierenden Projekten gilt der Vorrang von Aktualität, Qualität und Nachhaltigkeit sowie dem für das Umfeld und das Unternehmen größtmöglichen positiven Nutzen, so wie sie von dem Spendenausschuss nach sorgfältiger Abwägung gewertet werden.

4. Verfahren

Die Geschäftsführung von Infraserv Höchst stellt im Jahr 2017 für Projekte zur Förderung von kulturellen Objekten, zur Bildungsförderung und zur Förderung sozialer Integration insgesamt € 75.000,- zur Verfügung.

Die Ver-/Aufteilung des Betrages an die Träger (Siehe oben 2.) förderungswürdiger Projekte erfolgt jährlich im Rahmen einer Auslobung.

Inhalte und Teilnehmer der Auslobung werden entsprechend den Zielen und Zielgruppen jährlich von der Geschäftsführung festgelegt. Die Auslobung findet zum Ende eines Kalenderjahres statt, um den Beginn von Projekten für das folgende Jahr zu ermöglichen.

An der Auslobung für das Jahr 2017 können alle Schulen, Kindergärten, Vereine und Institutionen (Siehe oben 2.) aus Höchst und Unterliederbach teilnehmen, die Projekte im Rahmen der Zielsetzung realisieren.

5. Abwicklung

An Spenden interessierte Projektträger können einen schriftlichen, formlosen Antrag bei der Geschäftsführung von Infraserv Höchst einreichen.

Der Antrag hat folgende Angaben zu enthalten:

  • Institution, Kontaktperson, Adresse und Telefonnummer des Antragsstellers.
  • Eine konkrete Projektbeschreibung, aus der Ziel, Inhalt, Dauer und mögliche Projektpartner hervorgehen.
  • Die Höhe des aus Sicht des Antragstellers wünschenswerten Betrages.
  • Für eingetragene Vereine die Vereinsregister-Nummer.
  • Die Zusicherung der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Spende.

Über die Vergabe der Spenden entscheidet ein fachkundiger Beirat (Spendenausschuss).

Der Beirat setzt sich für das Jahr 2017 aus

  • Holger Vonhof, Höchster Kreisblatt,
  • Hubert Schmitt, Vorsitzender des Vereinsrings Unterliederbach,
  • Christoph Brum, stellvertretender Vorsitzender des Vereinsrings Höchst,
  • sowie zwei Vertretern von Infraserv Höchst.

zusammen.

Die Antragsfrist für die erste Spendenrunde endet am Freitag, 3. Februar 2017.

Die Antragsfrist für die zweite Spendenrunde endet am Freitag, 30. Juni 2017.

Der Beirat handelt im Rahmen einer Geschäftsordnung.

Frankfurt/Höchst, November 2016

Formular für Spendenanträge
Spendenbescheinigung (PDF, 6 KB)


Kontakt für Rückfragen und Anträge:

Kirsten Mayer
Infraserv Höchst
Unternehmensentwicklung und Kommunikation
Industriepark Höchst, Gebäude C 770
65926 Frankfurt am Main
Telefon: 069 305-14500
Telefax: 069 305-80025
kirsten.mayer (at) infraserv.com

 
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