Spendenkonzept 2016

Kultur, Bildung und soziale Integration fördern

Für die unmittelbare Nachbarschaft des Industrieparks hat Infraserv Höchst als Standortbetreiber ein eigenes Konzept für das Sponsoring von Projekten entwickelt.

1. Ziele

Infraserv Höchst fühlt sich dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld an seinem Standort Höchst verbunden. Gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Vereinen, Institutionen und Anwohnern, gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz sieht Infraserv Höchst als wichtige Voraussetzung für seine Geschäftstätigkeit am Standort Höchst an.

Mit einer ausgewogenen Spendenpolitik will Infraserv Höchst einen Beitrag zum Gemeinwohl im Umfeld des Standortes leisten und die Akzeptanz für den Chemie- und Pharma-Standort in der Nachbarschaft verbessern.

Ziele der Förderung im Jahre 2016 sind

  • die Förderung von kulturellen Projekten in den Stadtteilen Goldstein, Griesheim und Schwanheim,
  • die Bildungsförderung in Verbindung mit neuen Technologien im schulischen Bereich,
  • die Förderung sozialer Integration in Verbindung mit Jugend- und Seniorenarbeit.

Es werden keine Projekte gefördert, die direkt oder indirekt eine politische Partei oder eine parteinahe Institution begünstigen.

2. Zielgruppen

Empfänger von Spenden im Jahr 2016 können sein:

  • Schulen und Kindergärten in Goldstein, Griesheim und Schwanheim,
  • Vereine und Institutionen in Goldstein, Griesheim und Schwanheim.

3. Kriterien für die Bewilligung der Förderung

3.1 Zeitliche Begrenzung

Zu fördernde Projekte müssen zeitlich begrenzt und inhaltlich konkret definiert sein. Grundsätzlich werden für ein Projekt keine wiederkehrenden Spenden / Leistungen erbracht (ausgeschlossen sind damit z.B. laufende Lohnkosten, laufende Betriebskosten, Mieten, gewöhnliche Instandhaltungskosten).

3.2 Räumliche Begrenzung

Projekte sind dann förderungswürdig, wenn sie die oben genannten Zielsetzungen in den an den Industriepark Höchst angrenzenden Stadtteilen Goldstein, Griesheimund Schwanheim realisieren.

3.3 Allgemeinwohl

Es werden nur Projekte gefördert, die dem Allgemeinwohl dienen und nicht Einzelpersonen.

3.4 Konkurrierende Projekte

Bei miteinander konkurrierenden Projekten gilt der Vorrang von Aktualität, Qualität und Nachhaltigkeit sowie dem für das Umfeld und das Unternehmen größtmöglichen positiven Nutzen, so wie sie von dem Spendenausschuss nach sorgfältiger Abwägung gewertet werden.

4. Verfahren

Die Geschäftsführung von Infraserv Höchst stellt im Jahr 2016 für Projekte zur Förderung von kulturellen Objekten, zur Bildungsförderung und zur Förderung sozialer Integration insgesamt € 75.000,- zur Verfügung.

Die Ver-/Aufteilung des Betrages an die Träger (Siehe oben 2.) förderungswürdiger Projekte erfolgt jährlich im Rahmen einer Auslobung.

Inhalte und Teilnehmer der Auslobung werden entsprechend den Zielen und Zielgruppen jährlich von der Geschäftsführung festgelegt. Die Auslobung findet zum Ende eines Kalenderjahres statt, um den Beginn von Projekten für das folgende Jahr zu ermöglichen.

An der Auslobung für das Jahr 2016 können alle Schulen, Kindergärten, Vereine und Institutionen (Siehe oben 2.) aus Goldstein, Griesheim und Schwanheim teilnehmen, die Projekte im Rahmen der Zielsetzung realisieren.

5. Abwicklung

An Spenden interessierte Projektträger können einen schriftlichen, formlosen Antrag bei der Geschäftsführung von Infraserv Höchst einreichen.

Der Antrag hat folgende Angaben zu enthalten:

  • Institution, Kontaktperson, Adresse und Telefonnummer des Antragsstellers.
  • Eine konkrete Projektbeschreibung, aus der Ziel, Inhalt, Dauer und mögliche Projektpartner hervorgehen.
  • Die Höhe des aus Sicht des Antragstellers wünschenswerten Betrages.
  • Für eingetragene Vereine die Vereinsregister-Nummer.
  • Die Zusicherung der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Spende.

Über die Vergabe der Spenden entscheidet ein fachkundiger Beirat (Spendenausschuss).

Der Beirat setzt sich für das Jahr 2016 aus

  • Nicole Brevoord / Journal Frankfurt,
  • Peter Meister, Vorsitzender des Vereinsrings Goldstein,
  • Ursula Schmidt, Vorsitzende des Vereinsrings Griesheim,
  • Willi Becker, Vorsitzender des Vereinsrings Schwanheim
  • sowie zwei Vertretern von Infraserv Höchst.

zusammen.

Die Antragsfrist für die erste Spendenrunde endet am Freitag, 29. Januar 2016.

Die Antragsfrist für die zweite Spendenrunde endet am Donnerstag, 30. Juni 2016.

Der Beirat handelt im Rahmen einer Geschäftsordnung.

Frankfurt/Höchst, November 2015

Formular für Spendenanträge
Spendenbescheinigung (PDF, 6 KB)


Kontakt für Rückfragen und Anträge:

Kirsten Mayer
Infraserv Höchst
Unternehmensentwicklung und Kommunikation
Industriepark Höchst, Gebäude C 770
65926 Frankfurt am Main
Telefon: 069 305-14500
Telefax: 069 305-9814500
kirsten.mayer (at) infraserv.com

 

Spendenantrag stellen

Formular für Vereine und Institutionen in Griesheim, Goldstein und Schwanheim zur Beantragung von finanzieller Unterstützung nach dem Spendenkonzept 2016 von Infraserv Höchst

Antragsfristen

Erste Spendenrunde: bis 29. Januar 2016

Zweite Spendenrunde: bis 30. Juni 2016

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