Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr ist jederzeit blitzschnell einsatzbereit.

Sobald die Feuerwehrmänner ihre Schutzkleidung anhaben und in den Fahrzeugen sitzen, macht sich der Löschzug mit Blaulicht und Martinshorn auf zum Einsatzort. Die weiteren Ausrüstungsteile ziehen die Männer während der Fahrt an, um die vorgeschriebene Zeit zwischen Alarm und Eintreffen am Einsatzort einzuhalten. Sobald sie an dem betroffenen Gebäude ankommen, erkundet ein erster Stoßtrupp mit Löschmitteln und Atemschutzmasken, ob und wo tatsächlich ein Brand ausgebrochen ist.

Schnell finden sie einen verrauchten Raum, in dem zuvor Schweißarbeiten stattgefunden haben. Die beiden Handwerker haben eine leichte Rauchvergiftung davongetragen und werden von den Rettungskräften aus dem Gebäude gebracht. Der Brand in dem Raum ist zum Glück schnell gelöscht.

Rund 1.000 Einsätze fährt die Werkfeuerwehr des Industrieparks Höchst Jahr für Jahr. Ein großer Teil davon dient jedoch nicht dem Löschen von Bränden oder dem Stoppen eines Stoffaustritts, sondern beruht auf technischer Hilfeleistung, etwa bei Verkehrsunfällen oder dem Beseitigen einer Ölspur.



Den größten Teil der Einsätze nehmen jedoch Fehlalarme der Brandmelder ein. Diese sind so empfindlich eingestellt, dass auch ein dampfender Wasserkocher oder Staub durch Bauarbeiten den Feueralarm auslösen können. Das verursacht zwar mehr Arbeit für die Feuerwehrmänner, ist jedoch Teil des Sicherheitskonzeptes am Standort: Lieber Vorsicht als Nachsicht!

Großer Fuhrpark und 130 Feuerwehrleute


Die Werkfeuerwehr operiert im Industriepark Höchst von zwei Feuerwachen aus, eine auf der Süd- und die andere auf der Nordseite des Mains.

Insgesamt arbeiten dort beinahe 130 Feuerwehrleute im Schichtbetrieb.

Beide Wachen sind rund um die Uhr so besetzt, dass alle benötigten Fahrzeuge ausrücken können. Zu diesem Fuhrpark gehören:

  • Einsatzleitwagen
  • Löschfahrzeuge
  • Fahrzeuge zur Höhenrettung
  • Fahrzeuge zur Dekontamination von Menschen, das heißt der Entfernung von chemischen Stoffen
  • Gerätewagen mit weiteren Ausrüstungsgegenständen (Schläuchen, Werkzeugen)
  • Feuerwehrboot

Außerhalb des Einsatzgeschehens ist die Feuerwehr für den so genannten vorsorgenden Brandschutz verantwortlich. Sie entwirft zum Beispiel Brandschutzkonzepte, kümmert sich um die Reparatur der unzähligen Feuerlöscher und Brandmeldeanlagen im Industriepark und organisiert die regelmäßigen Feuerlöscher-Schulungen für Mitarbeiter.

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