14.11.2008, Pressemeldungen
Infraserv Höchst wartet Abluftreinigungsanlage
Kläranlagengerüche möglich Umbauten sollen Geruchssituation langfristig verbessern
Am Sonntag, 16.11.2008, beginnen in der Kläranlage des Industrieparks Höchst die zweiten turnusgemäßen Wartungsarbeiten des Jahres an der Abluftreinigungsanlage. Diese behandelt die geruchsbeladene Abluft aus verschiedenen Anlagenteilen der Kläranlage um die Gerüche zu reduzieren. Aufgrund der Wartungsarbeiten kann die Abluftbehandlung in den kommenden zwei Wochen nicht in vollem Umfang aufrecht erhalten werden. Bei ungünstigen Windverhältnissen kann es in Folge dessen bis zum 30. November zu stärkeren Kläranlagengerüchen im an den Industriepark Höchst angrenzenden Stadtteil Sindlingen und im Industriepark Höchst selbst kommen.
Im Rahmen der laufenden Revision sollen an der Anlage auch Umbauten vorgenommen werden, die in Absprache mit den Behörden die Wartungsintervalle zukünftig verlängern und so auch einen positiven Effekt auf die jährliche Geruchssituation in Sindlingen haben werden.
Während der Wartungsarbeiten muss die Absaugung und Reinigung der Abluft aus den einzelnen Teilen der Abwasserreinigungsanlage teilweise ausgesetzt werden. Dies bedeutet insbesondere an den Tagen zwischen dem 24. und dem 30. November, dass Luft trotz Abdeckung in die Außenluft abströmen und nicht gereinigt werden kann. Für besonders geruchsintensive Luft wird eine mobile Behandlungsanlage zur Verfügung stehen.
Wir haben bewusst auf eine Wetterlage gewartet, die stabilen Westwind erwarten lässt, sagt Wolf-Rüdiger Ulrich, Leiter des Geschäftsfeldes Entsorgung von Infraserv Höchst, dem Betreiber der Abwasserreinigungsanlage des Industrieparks Höchst. Damit können wir zwar nicht das mögliche Austreten von Gerüchen vermeiden aber doch davon ausgehen, dass unsere Nachbarn aus Sindlingen nicht allzu viel spüren. Wir hoffen natürlich sehr, dass der Wind nicht dreht. Die Mitarbeiter des Industrieparks, die in Windrichtung nah an der Anlage arbeiten würden, müssten in den kommenden Tagen jedoch mehr mit Kläranlagengerüchen rechnen, als üblich. Infraserv bittet im Voraus um Verständnis diese Maßnahme.
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 128 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 159 Auszubildende. Infraserv Höchst erzielte inklusive der Tochtergesellschaften im Jahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.
Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2008 insgesamt über 600 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,7 Milliarden Euro.
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