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27.02.2009, Pressemeldungen

Ein Standort voller Zukunftschancen

Mehr als 300 angehende Naturwissenschaftler und Ingenieure im Industriepark Höchst

Im Industriepark Höchst macht der technologische Fortschritt auch in Krisenzeiten nicht halt. Deshalb luden acht Standortfirmen erstmalig zu einer gemeinsamen Jobmesse ein, um gezielt dem technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs die spannende Vielfalt von Berufs- und Karrierechancen an diesem High-Tech-Standort zu präsentieren. Das Interesse war riesig, so dass aus Kapazitätsgründen vielen Studenten sogar abgesagt werden musste.

Entsprechend groß war der Andrang im Peter-Behrens-Bau, in dem sich die rund 300 Studenten am Morgen des 26. Februars zur ersten Jobmesse des Industrieparks einfanden. Begrüßt wurden sie von Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr: „Hier wird Zukunft gemacht – davon können Sie sich heute hier im Industriepark überzeugen. Schauen Sie sich um und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von der Vielfalt an Technologien und Arbeitswelten an diesem Produktions- und Forschungsstandort. Unabhängig von der aktuellen Konjunktur-Situation wollen wir für die wirtschaftlich besseren Zeiten gerüstet sein, die auch wieder kommen werden. Das ist der Grund, warum wir Sie hierher eingeladen haben.“

Ein voll gepackter Stundenplan für die Studenten

Die Studenten erwartete ein voll gepackter „Stundenplan“: Vorträge im Peter-Behrens-Bau, Rundfahrten durch den Industriepark und Betriebsbesichtigungen, in der Mittagspause Gespräche an den Firmenständen. So in etwa sah das durchschnittliche Programm jedes Studenten aus.

Dazu boten die beteiligten Unternehmen Bayer CropScience, Celanese, Clariant, Infraserv Höchst, Kuraray, LyondellBasell, Sanofi-Aventis und Siemens den Studenten hautnahe Einblicke in ihre Forschungs- und Produktionsbetriebe und boten spannende Vorträge aus den aktuellen Arbeitsgebieten.

So erfuhren die Zuhörer beispielsweise, wie sich im japanischen Unternehmen Kuraray fernöstliche Tugenden mit europäischen Werten zu einem erfolgreichen Miteinander paaren. Bei Clariant konnten sie erleben, wie Chemie das tägliche Leben bunter macht. Siemens lockte mit prozessorientierten Technologien im Anlagen- und Gerätebau. Bei Bayer CropScience erfuhren die Studenten alles über den „Megatrend Agriculture“ und die Herausforderungen des modernen Pflanzenschutzes. Infraserv Höchst berichtete unter anderem über Praxiserfahrungen bei der Inbetriebnahme einer der modernsten Biogasanlagen Deutschlands. „Das war schon sehr spannend, den ganz persönlichen Bericht eines selbst noch sehr jungen Ingenieurs über seine Erfahrungen bei der Inbetriebnahme einer so großen Anlage zu hören und anschließend diese Anlage auch noch besichtigen zu können. Solche Gelegenheiten bieten sich nicht oft“, freute sich Physikstudent Karsten Esser aus Frankfurt.

Der Industriepark Höchst – eine kleine Welt der Superlative

Die beliebtesten Programmteile der Jobmesse waren die Besichtigungen in Forschungsanlagen und Produktionsstätten. Hier hatten die Studenten die Möglichkeit, direkte Einblicke in mögliche spätere Arbeitsgebiete zu erhalten, und dies in einer Vielfalt, die sicherlich keine andere Jobmesse zu bieten hat.
So hatten die Studenten auf den Besichtigungstouren zur Chemischen und Biologischen Forschung bei Bayer CropScience die Gelegenheit, die Arbeitsprozesse in einem modernen chemischen Labor kennenzulernen und die einzelnen Stufen zur Erforschung und Entwicklung eines Herbizids in den Gewächshäusern des Unternehmens hautnah nachzuvollziehen.

Sanofi-Aventis schickte die Studenten auf eine Reise durch die Fertigung verschiedener Medizinprodukte und zeigte Tätigkeitsfelder für Pharmazeuten jenseits der Apotheke auf. Allein 60 Studenten nahmen bei Sanofi-Aventis an einer Podiumsdiskussion zu Karrierewegen in der Forschung & Entwicklung teil. Celanese stellte Karrieremöglichkeiten als Six Sigma Black Belt direkt im Produktionsbetrieb vor.

Die Welt der Farben öffnete sich den Hochschülern bei Clariant. In der Forschung lernten sie die Labors kennen, in denen die Substanzen entwickelt werden, die die Welt bunter machen. Im weltweit größten Betrieb für Azo-Pigmente erlebten sie hautnah Produktionsatmosphäre. Dabei beeindruckten sowohl die voluminösen Reaktionskessel als auch die Filteranlagen und die Trockner.

Ein Chemie- und Pharmastandort von der Größe des Industrieparks Höchst braucht eine gut funktionierende Infrastruktur: So lud Infraserv Höchst ein, das Innenleben modernster Energieversorgungsanlagen und die Herstellung einer Vielzahl von Wassersorten kennenzulernen oder hinter die Kulissen einer komplexen Gebäudetechnik zu blicken. Kuraray stellte seinen Mowiol-Betrieb vor, den größten Betrieb zur Herstellung von Polyvinylalkohol in Europa. Bei Siemens erfuhren angehende Ingenieure alles über Planungstools im Engineering und erlebten Methoden zur Prozesssicherheit mit der Vorführung einer Staubexplosion.

Industriepark Höchst: attraktiver Arbeitsmarkt mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten

„Der Industriepark Höchst mit seinen rund 90 Firmen und 22.000 Arbeitsplätzen bietet vielfältige Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten in Forschung und Entwicklung, Produktion und Technik und verfügt damit über eine Attraktivität für die Hochschulabsolventen, die in Deutschland einmalig ist“, erläuterte Dr. Wolfhart Burdenski, Leiter Human Resources von Infraserv Höchst, die Intention der Jobmesse. „Diese Attraktivität zu zeigen, ist uns heute wohl gelungen. Die Besucherzahlen, das hohe Interesse der Studenten an den einzelnen Veranstaltungen und ihr positives Feedback sprechen für sich.“


So hautnahe Einblicke in die Produktion gibt es selten: Die Studenten besichtigen den Kohlebrenner im Kraftwerk von Infraserv Höchst.
© 2009 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG


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Stephan Bauernfeind erläutert den Studenten, wie bei Clariant Farbpigmente hergestellt werden.
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Bis auf den letzten (Steh-)Platz gefüllt: Bei der Begrüßung durch Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr herrschte großes Gedränge im Peter-Behrens-Bau.
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Kontakt:

Susanne Schläfer
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-18974
Telefax: +49 69 305-80025
susanne.schlaefer@infraserv.com