01.04.2010, Pressemeldungen
Im Industriepark Höchst werden Lagerhallen abgerissen
Gebäude aus den 50er Jahren weichen neuem Freilager
Im Nord-Westen des Industrieparks Höchst reißt Infraserv Höchst derzeit zwei baufällige Lagerhallen ab. Am 29. März begann der Abriss der Außenfassade des an der Werksgrenze zur Farben-Höchst-Straße gelegenen Gebäudekomplexes. Die Arbeiten werden noch etwa sechs Wochen andauern und voraussichtlich ausschließlich an Werktagen montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7 bis 18 Uhr durchgeführt. In unmittelbarer Nähe der auf dem Industriepark-Gelände gelegenen Baustelle kann es zu Beeinträchtigungen durch Staub oder Lärm kommen. Hierfür bittet Infraserv Höchst um Verständnis und um Entschuldigung.
Erbaut wurden die Hallen in den 50er Jahren. Sie dienten vor allem als Lager für Düngemittel. Seit 2009 stehen die Gebäude leer. Sie werden nun bis auf die Bodenplatte abgetragen und weichen einem neuen Freilager. Bei den beiden 15 Meter hohen Gebäuden handelt es sich um kuppelförmige Lagerhallen aus Stahlbeton. Die größere der beiden Hallen ist 144 Meter lang und 22 Meter breit. Das andere Lagergebäude ist etwas kleiner. Zusammen umfassen sie einen umbauten Raum von rund 75.000 Kubikmetern. Bis zu 9.000 Tonnen Baumaterial fallen beim Abriss der Hallen an. Dieses wird in der Industriepark-eigenen Anlage für Bauschutt-Recycling aufbereitet und für andere Baumaßnahmen im Industriepark wiederverwendet.
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 140 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören etwa 2.700 Mitarbeiter und 171 Auszubildende. Im Jahr 2009 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von mehr als 1,1 Milliarden Euro.
Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2009 insgesamt rund 644 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 4,3 Milliarden Euro.
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