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18.04.2010, Pressemeldungen

Kochsalzablagerungen in Sindlingen - Örtlich begrenzte Salzverwehungen aus Salzlager im Industriepark Höchst. Keine Gefahr für die Anwohner

In den südlichen Straßenzügen von Sindlingen nahe des Industrieparks Höchst kam es in der Nacht zum 18.04.2010 aus bisher ungeklärter Ursache zur Ablagerung von Kochsalz aus dem Salzlager der AkzoNobel. Am Morgen des 18.04.2010 um 11.13 Uhr wurden von einem Anwohner des Industrieparks Höchst in Sindlingen kristalline, salzartige Ablagerungen auf seinem PKW festgestellt. Weitere Untersuchungen vor Ort ergaben weitere PKW mit einem krustigen Belag in mehreren südlichen Straßenzügen des Stadtteiles, rund um die Allessinastraße.

Untersuchungen durch das Notfallmanagement des Industrieparks Höchst haben ergeben, dass es sich bei den pH-neutralen, salzig-schmeckenden Ablagerungen um Kochsalzkristalle handelt. Aufgrund der Windrichtung ist eine Herkunft des Salzes aus dem Industriepark Höchst wahrscheinlich.

Da im südlichen Industriepark durch das Unternehmen AkzoNobel Kochsalz verladen und verarbeitet wird, ist nicht auszuschließen, dass von dort temporär feiner Salzstaub in Richtung der südlichsten Straßenzüge von Sindlingen getragen wurde. Das von dem Unternehmen genutzte Salz unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung nicht von handelsüblichem Kochsalz oder Streusalz, das im Winter zur Glatteisbeseitigung eingesetzt wird. Kochsalz ist in diesen geringen Mengen nicht umwelt- oder gesundheitsschädlich.

Kochsalz ist mit warmem Wasser abwaschbar. Die betroffenen Anwohner wurden mit Flugblättern und in persönlichen Gesprächen darüber informiert wie sie mit den Salzablagerungen an Gegenständen oder Gartenerzeugnissen umgehen sollen und wo sie Fahrzeuge kostenlos reinigen können. Anwohner aus den betroffenen Straßenzügen konnten sich auch unter der Telefonnummer 069/305-4000 an das Bürgertelefon des Industrieparks Höchst wenden.

Die Abteilung Umweltschutz und die Werkfeuerwehr des Industrieparks Höchst waren vor Ort tätig, um das genaue Ausmaß der Salzablagerungen festzustellen. Die zuständigen Behörden wurden umgehend informiert und waren ebenfalls vor Ort.

AkzoNobel bittet die Anwohner und Nachbarn für die entstandene Belästigung um Entschuldigung.

AkzoNobel mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, ist der weltweit größte Anbieter von Farben und Lacken. Als Hersteller von Spezialchemikalien beliefert AkzoNobel darüber hinaus Unternehmen auf der ganzen Welt mit Zusätzen für lebensnotwendige Güter.
AkzoNobel Industrial Chemicals stellt Energie, Salz, Chlor-Alkali-Produkte und Folgeprodukte wie Monochloressigsäure, Eisenchlorid und Wasseraufbereitungschemikalien her. Der Geschäftsbereich beschäftigt etwa 1.800 Mitarbeiter an seinen Standorten in Rotterdam, Hengelo und Delfzijl in den Niederlanden, Ibbenbüren, Bitterfeld und Frankfurt am Main in Deutschland, Mariager in Dänemark, LeMoyne in den USA und Taixing in China.