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09.06.2010, Pressemeldungen

Infraserv Höchst fördert Projekte in Kelsterbach

Infraserv-Spendenkonzept für Vereine und Institutionen wird erweitert – Antragsfrist läuft bis 30. Juni

Infraserv Höchst erweitert das seit zehn Jahren bestehende Spendenkonzept und fördert 2010 erstmals auch Projekte in Kelsterbach. Bislang konnten Vereine, Institutionen und Schulen aus dem Frankfurter Westen Zuschüsse beantragen. Mit rund 500.000 Euro unterstützte die Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst so unterschiedlichste Maßnahmen zur Förderung von Kultur, Bildung und sozialer Integration in Sindlingen, Zeilsheim, Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Nied, Griesheim, Schwanheim und Goldstein, also den Stadtteilen, die ebenso wie der Industriepark selbst zum Ortsbezirk 6 der Stadt Frankfurt am Main gehören. Bislang standen jeweils 50.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, mit der Aufnahme der Stadt Kelsterbach in das Spendenkonzept wird das Budget auf 75.000 Euro pro Jahr erhöht. In der zweiten Spendenrunde des Jahres 2010 kann der Spendenbeirat über die Hälfte des zusätzlichen Betrages verfügen, zusätzlich zu den 26.000 Euro, die nach der ersten Spendenrunde noch im Spendenbudget enthalten sind. Somit werden 38.500 Euro unter den Antragstellern aus Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach verteilt.

„Wir sind als Infraserv Höchst und auch als Industriepark ein fester Bestandteil der Region und fühlen uns dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld sehr verbunden“, erklärte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, bei der Vorstellung des Spendenkonzeptes im Rahmen einer Informationsveranstaltung des Vereinsrings der Stadt Kelsterbach. „Wir haben uns bislang bei dem Spendenkonzept auf den Ortsbezirk 6 fokussiert, zu dem auch der Industriepark gehört, aber natürlich liegen uns auch die Beziehungen zu unseren Kelsterbacher Nachbarn sehr am Herzen. Deshalb möchten wir künftig auch hier Vereine und Institutionen im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen und Projekte fördern.“ Manfred Ockel, Bürgermeister der Stadt Kelsterbach, begrüßt das Engagement der Industriepark-Betreibergesellschaft: „Ich freue mich, dass die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der Stadt Kelsterbach und dem Industriepark Höchst durch dieses positive Signal verbessert werden. Wir haben in Kelsterbach ein sehr aktives Vereinsleben mit rund 90 verschiedenen Vereinen, die sicherlich viele förderungswürdige Projekte zu bieten haben.“ Auch Heiko Krey, Vorsitzender des Vereinsrings Kelsterbach, ist davon überzeugt, dass die örtlichen Vereine die neue Fördermöglichkeit nutzen werden: „Bei vielen Vereine ist gerade die Anschubfinanzierung bei besonderen und außergewöhnlichen Projekten nicht einfach. Das Spendenkonzept von Infraserv Höchst kann da viele wertvolle Impulse liefern.“

Unabhängiger Spendenbeirat prüft die Anträge

Das Spendenkonzept von Infraserv Höchst sieht einen vierjährigen Turnus vor, in dem Vereine, Initiativen, Schulen und Kindergärten aus den westlichen Frankfurter Stadtteilen und künftig auch aus der Stadt Kelsterbach Fördermittel beantragen können. Ein unabhängiger Spendenbeirat, dem neben zwei Infraserv-Mitarbeiter immer auch Vertreter der jeweiligen Vereinsringe und ein Journalist der regionalen Presse angehören, prüft jeden der Anträge sorgfältig und berät dann, welche Maßnahmen gefördert werden. In jedem Jahr gibt es zwei Spendenrunden, wobei für 2010 bereits rund 24.000 Euro an Antragsteller aus Sindlingen und Zeilsheim geflossen sind. Für die zweite Spendenrunde 2010 können nun auch Vereine, Schulen und Kindergärten aus Kelsterbach Förderanträge stellen.

Antragsfrist läuft bis 30. Juni

Die eingereichten Anträge müssen eine Beschreibung des Projektes, eine Kontaktadresse des Antragstellenden, die Nennung und Erläuterung der gewünschten Fördersumme sowie die Zusicherung der Gemeinnützigkeit enthalten. Laufende Kosten wie Mieten oder Personalkosten sind nicht förderungswürdig. Die Spendenmittel sollen vielmehr eine Anschubfinanzierung für die weitere Arbeit als Hilfe zur Selbsthilfe darstellen. Die Antragsfrist für die zweite Spendenrunde endet am 30. Juni 2010.

Förderanträge können an die Unternehmenskommunikation von Infraserv Höchst, Industriepark Höchst, Gebäude C 770, 65926 Frankfurt, gerichtet werden. Die Fax-Nummer lautet 069/305-80025, per E-Mail können die Anträge an kommunikation@infraserv.com gesendet werden. Telefonische Rückfragen sind unter der Rufnummer 069/305-7952 möglich. Informationen zum Spendenkonzept stehen auch im Internet unter www.ihr-nachbar.de.



Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, stellte bei der Veranstaltung des Vereinsrings Kelsterbach im Beisein von Bürgermeister Manfred Ockel (links) das Spendenkonzept von Infraserv Höchst vor.
© 2010 Infraserv GmbH & Co. Höchst KG


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Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 140 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören etwa 2.700 Mitarbeiter und 171 Auszubildende. Im Jahr 2009 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2009 insgesamt rund 644 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 4,3 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.


Kontakt:

Michael Müller
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
michael.mueller3@infraserv.com