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Die Justinuskirche: in den Traditionen ihres Zeitalters
Die
Justinuskirche in Frankfurt am Main – Höchst ist die älteste noch im Zustand der Erbauungszeit bestehende
Kirche in Frankfurt am Main und einer der ältesten Kirchenbauten in Deutschland.
Sie
wurde etwa zwischen 830 und 850 in der Regierungszeit Kaiser Ludwigs I. des Frommen und seines Sohnes,
König Ludwigs II. des Deutschen, errichtet.
Erzbischof Otgar (826 – 847)
begann den Bau um 830 und stiftete die eigens aus Rom beschafften Reliquien des heiligen Bekenners Justinus.
Der Vollender des Bauwerks war sein Nachfolger, Erzbischof Hrabanus Maurus (847 – 856).
Die
dendrochronologische Datierung eines Balkens über dem Triumphbogen lautet: 850 ±8 Jahre.
Da
Hrabanus Maurus 856 starb, dürfte die Weihe zwischen 847 und 856 stattgefunden haben.
Hrabanus
Maurus weihte nicht nur die Kirche, sondern verfasste auch die Altartituli, die Weiheinschriften der
ersten Altäre, wodurch wir über die frühe Ausstattung der Kirche aus originaler Quelle recht gut unterrichtet
sind.
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Autor: Wolfgang Metternich
©
Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V. © Wolfgang Metternich
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