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Die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst

Gründung unter dem Einfluss der Renovatio Imperii Romani

Die Kaiserkrönung Karls des Großen an Weihnachten 800 in Rom war eine bewusste Wiederherstellung des antiken römischen Kaisertums. Diese Idee sollte – in einer fast schriftlosen Zeit – in der Baukunst für alle sichtbar zum Ausdruck gebracht werden.
Sichtbarer Ausdruck waren die Nachahmung antik-römischer Bautypen wie Basilika und Zentralbau sowie die Verwendung originaler römischer Kapitelle in Aachen und deren Nachahmung an anderen Orten, zum Beispiel in Höchst.

Die Bauherren der Justinuskirche in Hohstedin (Höchst): Der Gründer, Erzbischof Otgar (rechts), der Vollender, Erzbischof Hrabanus Maurus (links) mit dem gelehrten Alkuin, Leiter der Hofschule Karls des Großen und Abt von St. Martin in Tours. © offen


Die erste Erwähnung von Höchst im Lorscher Codex im Jahr 790:



Der Grundriss der karolingischen Kirche und ihre Altäre um 850:

© Verein für Geschichte und Altertumskunde, Frankfurt am Main-Höchst


Ansicht der Kirche nach ihrer Fertigstellung um 850:

Zeichnung: Adi Helfenbein. © Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main



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Autor: Wolfgang Metternich

© Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V.
©  Wolfgang Metternich



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