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Sponsoring von Projekten der Infraserv Höchst 2003 Kultur,
Bildung und soziale Integration fördern1. Ziele
Infraserv
fühlt sich dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld an seinem Standort Höchst verbunden. Gute nachbarschaftliche
Beziehungen zu Vereinen, Institutionen und Anwohnern, gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz sieht
die Infraserv als wichtige Voraussetzung für ihre Geschäftstätigkeit am Standort Höchst an. Mit
einer ausgewogenen Spendenpolitik will Infraserv einen Beitrag zum Gemeinwohl im Umfeld des Standortes
leisten und die Akzeptanz für den Chemie- und Pharma-Standort in der Nachbarschaft verbessern.
Ziele
der Förderung im Jahre 2003 sind
 | die Förderung von kulturellen Projekten
in den Stadtteilen |
 | die Bildungsförderung in Verbindung mit neuen Technologien
im schulischen Bereich |
 | die Förderung sozialer Integration in Verbindung
mit Jugend- und Seniorenarbeit |
Es werden keine Projekte
gefördert, die direkt oder indirekt eine politische Partei oder eine parteinahe Institution begünstigen.
2.
Zielgruppen
Empfänger von Spenden im Jahr 2003 können sein:
 | Schulen
in Nied und Sossenheim, |
 | Vereine und Institutionen in Nied und
Sossenheim. |
3. Kriterien für die Bewilligung
der Förderung
3.1. Zeitliche Begrenzung Zu fördernde
Projekte müssen zeitlich begrenzt und inhaltlich konkret definiert sein. Grundsätzlich werden für ein
Projekt keine wiederkehrenden Spenden/Leistungen erbracht.
3.2. Räumliche
Begrenzung Projekte sind dann förderungswürdig, wenn sie die oben genannten Zielsetzungen
in den an den Industriepark Höchst angrenzenden Stadtteilen Nied und Sossenheim realisieren.
3.3.
Allgemeinwohl Es werden nur Projekte gefördert, die dem Allgemeinwohl dienen und nicht
Einzelpersonen.
3.4. Konkurrierende Projekte Bei miteinander
konkurrierenden Projekten gilt der Vorrang von Aktualität, Qualität und Nachhaltigkeit sowie dem für
das Umfeld und das Unternehmen größtmöglichen positiven Nutzen.
4.
Verfahren
Die Geschäftsführung der Infraserv Höchst stellt im Jahr
2003 für Projekte zur Bildungsförderung und zur Förderung sozialer Integration insgesamt € 50.000,-
zur Verfügung.
Die Ver-/Aufteilung des Betrages an die Träger (Siehe
oben 2.) förderungswürdiger Projekte erfolgt jährlich im Rahmen einer Auslobung. Inhalte
und Teilnehmer der Auslobung werden entsprechend den Zielen und Zielgruppen jährlich von der Geschäftsführung
neu festgelegt. Die Auslobung findet zum Ende eines Kalenderjahres statt, um den Beginn
von Projekten für das folgende Jahr zu ermöglichen.
An der Auslobung
für das Jahr 2003 können alle Schulen, Vereine und Institutionen (Siehe oben 2.) aus Nied und Sossenheim
teilnehmen, die Projekte im Rahmen der Zielsetzung realisieren.
5.
Abwicklung
An Spenden interessierte Projektträger können einen
schriftlichen, formlosen Antrag bei der Geschäftsführung der Infraserv Höchst einreichen.
Der
Antrag hat folgende Angaben zu enthalten:
 | Eine konkrete Projektbeschreibung,
aus der
Ziel, Inhalt, Dauer und mögliche Projektpartner hervorgehen. |
 | Die Höhe des zu spendenden
Betrages. |
 | Die Zusicherung der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Spende. |
Über
die Vergabe der Spenden entscheidet ein fachkundiger Beirat. Dieser setzt sich für das
Jahr 2003 aus dem Vorsitzenden des Vereinrings Nied, Willi Wolff, dem Vorsitzenden des Kultur- und Förderkreises
Sossenheim, Gerhard Henrich, der Journalistin Jutta Ochs sowie zwei Vertretern der Infraserv Höchst
zusammen.
Der Beirat handelt im Rahmen einer Geschäftsordnung.
Frankfurt/Höchst,
September 2002
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Zur Geschäftsordnung
des Beirates
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