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Forschung & Entwicklung - Zellkulturanlage

Antikörper - Diagnostik und Therapie der Zukunft

Seit Juni 2011 arbeiten rund 80 Mitarbeiter in der neuen Zellkulturanlage von Sanofi im Industriepark Höchst. Die Anlage dient zur Herstellung monoklonaler Antikörper für die präklinische und klinische Prüfung, die später zum Beispiel in der Krebstherapie eingesetzt werden sollen.

   
Ausgaben, die sich lohnen:                                       
30 Millionen Euro hat das Unternehmen am Standort Frankfurt in den Bau der Anlage investiert.
   

Die Investition in die Zellkulturanlage ergänzt den integrierten Forschungs- und Entwicklungsstandort Frankfurt um einen wertvollen Baustein und stärkt insgesamt Sanofis Position im Bereich der Biotechnologie.

Die Zellkulturanlage, die die bestehenden Kapazitäten in der Zellkulturtechnik am Standort mehr als verdoppelt, ermöglicht die Erforschung & Entwicklung zielgerichteter Therapien mit Biopharmazeutika – einen Markt, der weltweit rasant wächst.

Antikörper sind wichtiger Bestandteil der Immunabwehr

Derzeit hat Sanofi 15 monoklonale Antikörper in der klinischen Entwicklung und eine weitaus größere Zahl in der präklinischen Phase.

Monoklonale Antikörper sind hoch spezialisierte und zielgerichtete Eiweißmoleküle, die eine wichtige Rolle in der Immunabwehr spielen.

   
Monoklonale Antikörper für die Immunabwehr:                 
Etwa 25-mal so groß wie ein Insulinmolekül, werden sie mittels biotechnologischer Verfahren synthetisch hergestellt.

Sie wirken zum Beispiel, indem sie natürliche Abwehrprozesse des Körpers gegen eine Krankheit aktivieren oder krankhafte Vorgänge blockieren.
   

Tierische Zellen produzieren in Kultur monoklonale Antikörper. Die Prozessentwicklung beginnt im kleinen Maßstab und wird bei erfolgreicher klinischer Entwicklung in die industrielle Produktion überführt.

Wenn das menschliche Immunsystem in Aktion tritt, ist es bei einem gesunden Menschen organisiert wie eine Armee und setzt eine ganze Reihe an Schutzmaßnahmen in Gang, die gezielt auf Krankheitserreger abgestimmt sind.

Antikörper erkennen körperfremde und gegebenenfalls auch geschädigte körpereigene Strukturen als sogenannte Antigene. Sie heften sich an ihnen fest und markieren sie, so dass andere Bestandteile der Immunabwehr diese markierten Strukturen zerstören können.

Einsetzbar auf vielfältigen Therapiegebieten

Erst kürzlich hat Sanofi von dem indischen Pharmaunternehmen Glenmark einen Antikörper gegen die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn einlizensiert, die klinische Prüfware davon soll in der Anlage in Frankfurt hergestellt werden.

Zu den Indikationen, bei denen die Antikörper eingesetzt werden sollen, zählen

Autoimmunerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, etc.)
verschiedene Krebsarten
Diabetes
Infektionen und Wundheilung

Die Größe der Zellkulturanlage erlaubt es, in der neuen Anlage nicht nur die für klinische Studien benötigten Mengen an Antikörpern herzustellen, sondern zugleich die Prozesse soweit zu entwickeln, dass sie analog auf eine Großanlage im französischen Vitry übertragen werden können, in der die spätere kommerzielle Herstellung erfolgt.

Kontakt:

Call-Center Sanofi
Telefon: 069 305-22044

Weitere Informationen zum Thema:
 www.sanofi.de

copyright: © Sanofi



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Der Weg zum Medikament

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