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Produkte - Zink

Ohne Zink kein Leben
© copyright Grillo-Werke Aktiengesellschaft

Kein Element außer den Grundbausteinen C, H, O, N, P und S ist in lebenden Organismen so gut verbreitet wie das Zink, sowohl was die Konzentration in den verschiedensten Organen als auch was die Vielzahl der biologischen Funktionen betrifft. So kennt man bis heute 200 biochemische Prozesse, an denen Zink beteiligt ist.

Die Verfolgung der biologischen Rolle des Zinks führt an die Wurzeln des Lebens, zu Wachstum und Vermehrung. Im Zellkern ist Zink für die reibungslose Abwicklung der DNA-Synthese verantwortlich. Daher sind vom Zinkmangel die Zellen, die sich besonders rasch teilen, am meisten betroffen. Solche Zellen sind z. B. Spermien und Zellen, die bei der Immunabwehr und der Wundheilung eine Rolle spielen. Als Indizien dafür seien erwähnt, dass die menschlichen Fortpflanzungsorgane besonders zinkhaltig sind, mit einem Konzentrationsmaximum in der Samenflüssigkeit, dass Zinkmangel beim Fötus Missbildungen und beim Erwachsenen Sterilität hervorruft und dass Muttermilch die zinkreichste Nahrungsquelle ist.

Hohe Konzentration an Zink sind auch in der Netzhaut des Auges zu finden. Sehstörungen in Form von Nachtblindheit oder einer eingeschränkten Dunkelanpassung weisen auf einen Zinkmangel hin. Insulin, das für die Zuckerverwertung zuständige Hormon der Bauchspeicheldrüse, ist in seiner Bildung und Funktion auf Zink angewiesen. Zink kann aufgrund seiner Atomstruktur die Angriffsstellen sogenannter freier Radikale blockieren. Freie Radikale sind hochaktive Moleküle, die durch UV- oder Röntgenstrahlung entstehen können. Diese freien Radikale verursachen den Zelltod oder verändern die Zellen so, dass sie krebsartig entarten.

Zink in der Nahrung

Zink gehört zu den Nährstoffen, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die Zinkzufuhr muss regelmäßig erfolgen, da Zink im Körper nicht gespeichert werden kann. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene 15 Milligramm Zink pro Tag, die über die Nahrung aufgenommen werden sollten. Besonders tierische Nahrungsmittel sind reich an Zink. Muskelfleisch, Innereien und Fisch sind gute Zinkquellen. Auch Käse ist ein guter Zinklieferant. In pflanzlicher Nahrung (ausgesprochen zinkarm sind die meisten Obst- und Gemüsesorten) ist nur relativ wenig Zink enthalten, das außerdem schlechter verwertbar ist als das Zink aus tierischer Nahrung.

Wir nehmen nicht genügend Zink mit der Nahrung auf.

Untersuchungen aus Deutschland und den USA zeigen, dass die durchschnittliche Zinkaufnahme in diesen beiden Ländern nur 80 - 90 % des Bedarfs deckt. Rauchen, häufiger Genuss von Alkohol, Anti-Baby-Pille, verstärkte Schweißbildung (z. B. beim Sport), häufiger Konsum von phosphathaltigen Limonaden (Colagetränken) begünstigen die Entstehung eines noch größeren Zinkmangels. In der sogenannten Dritten Welt herrscht dagegen ein extremer Zinkmangel, da die besten Zinkquellen tierische - also teure - Produkte sind, die nur von einer kleinen Oberschicht bezahlt werden können.

Für gesunde Babys

brauchen Schwangere mehr Nährstoffe. Neben Folsäure, Jod, Eisen oder Magnesium kommt es dabei vor allem auf Zink an. Stimmt die Zinkversorgung der Mutter, verringert sich das Risiko für Fehlgeburten oder vorzeitige Wehen. Die Babys haben eine höheres Geburtsgewicht und deutlich seltener Fehlbildungen.

Wenn Paare kinderlos bleiben,

fehlt womöglich Zink. Das Spurenelement ist am Aufbau von Sexualhormonen beteiligt und beeinflußt die Fruchtbarkeit. Bei Frauen führt Zinkmangel zu Zyklusstörungen und die Chancen für eine Empfängnis sinkt. Sind Männer schlecht mit Zink versorgt, werden nicht genug Spermien produziert.

Schöne Haut und Haare

dank Zink. Die Zellen von Haut und Haaren haben einen intensiven Stoffwechsel und teilen sich schnell. Deshalb sind sie ganz besonders auf das Spurenelement Zink angewiesen. Während dünnes, glanzloses Haar sowie vorzeitiges Ergrauen auf einen leichten Zinkmangel hinweisen, ist Haarausfall häufig das Zeichen eines ausgeprägten Zinkmangels. Bei Zufuhr von Zink kann vielfach eine Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Dies gilt ganz besonders für Akne bei Jugendlichen.

Grippe

Schon 10 Milligramm Zink zusätzlich pro Tag stärken das Immunsystem und sorgen dafür, dass genügend spezialisierte Zellen zur Abwehr von Erregern bereitstehen. Selbst wenn die Erkältung schon da ist, hilft Zink schneller wieder gesund zu werden. Schnupfen, Husten und Heiserkeit verschwinden bereits nach drei, vier Tagen und dauern nicht eine Woche oder länger. Auch das altbewährte Rezept "heiße Hühnersuppe" beruht darauf, dass Geflügel einen hohen Zinkanteil besitzt.

Störung der Wundheilung und entzündliche Hauterkrankungen

sind oft Folge eines Zinkmangels. Während zinkhaltige Salben zur Therapie weit verbreitet sind, wird bei derartigen Erkrankungen immer noch zu selten an die Einnahme von Zinkpräparaten gedacht. Ganz ähnlich sind Geschwüre an den Beinen "offene Beine" oft die Folge eines altersbedingten Zinkmangels.


Ansprechpartner

Dr. Ingo Biertümpel
Grillo-Werke AG
E-Mail: i.biertuempel@grillo.de


Eine Information der Grillo-Werke Aktiengesellschaft, Geschäftsbereich Chemie, Weseler Str. 1, 47169 Duisburg-Hamborn



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