|
Schwanheimer Unterfeld Das
Schwanheimer Unterfeld gehört zu den reizvollsten Landschaftsräumen im Stadtgebiet von Frankfurt
am Main. Es ist zugleich eines der wichtigsten Naherholungsgebiete im Frankfurter GrünGürtel. Besondere
Beachtung verdient es durch das im Zentrum gelegene Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne.
Im
nördlichen Bereich wird das Schwanheimer Unterfeld überwiegend durch die landwirtschaftliche Nutzung
geprägt. Großflächige Ackerschläge und Pferdekoppeln herrschen vor. Am Höchster Weg befindet sich der
Schwanenhof, ein landwirtschaftlicher Mischbetrieb mit Pensionspferdehaltung.
Zum
Süden hin ändert sich das Bild. Hier schließt sich zunächst die Schwanheimer Düne mit ihrem bizarren
Bewuchs an. Dann folgt bis zur südlichen Grenze des Gebietes eine kleinteilige Mischung aus Ackerflächen,
Streuobstwiesen und Feldgehölzen. Dort bekommt man eine Vorstellung, wie weite Teile der Frankfurter
Landschaft früher ausgesehen haben.
Auffallend sind die zahlreichen Kiesteiche
im Kernbereich des Schwanheimer Unterfeldes. Sie entstanden durch Abbau von Sand und Kies, der bis in
die 1970er Jahre hinein betrieben wurde. Die Teiche sind ein wichtiges Refugium für Pflanzen und Tiere.
Eine
typische Nutzung im Schwanheimer Unterfeld ist die Streuobstwiese. Der Obstanbau hat hier eine lange
Tradition. Viele Streuobstwiesen sind heute leider verbuscht, da sich ihre Nutzung nicht mehr rentiert.
Einige Obstwiesen im Naturschutzgebiet werden allerdings seit mehreren Jahren wieder gepflegt und genutzt.
Das
Schwanheimer Unterfeld ist Bestandteil des Regionalparks RheinMain. Die Regionalparkroute durchquert
das Gebiet in Nord-Süd-Richtung.
|
|
Station 1: Tor Ost
Station 2: Leunabrücke
Station 3: Schwanheimer Unterfeld 
Station 4: Tor H 831
Station 5: Schwanheimer Düne
Station 6: Tor K 801
Station 7: Tor Süd
Station 8: Energieversorgung und Ersatzbrennstoffanlage
Station 9: Werksbrücke West
Station 10: Tor West Klärschlammverbrennung und Packmittel-Recycling
Station 11: Werksmauer Nordwest
Station 12: Tunnel Tor Nord
Station 13: Werksmauer Nordost
|