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Tor H 831 – Forschung/Mehrzwecklaborgebäude Das
Tor am 2001 gebauten Mehrzweck-laborgebäude G 880 öffnet den Blick in das Forschungsviertel des Industrieparks
Höchst. In den großflächigen Labor- und Technikumsgebäuden arbeiten rund 4.000 Menschen
auf den Gebieten Pharma, Pflanzenschutz, Kunststoffe, Farben und Folien. Außerdem wird Grundlagenforschung
betrieben. Nicht zu Unrecht wird dieser Teil des Industrieparks das „Zukunftsviertel“ genannt. Produkte
und Anwendungen, die morgen gebraucht werden, nehmen hier ihren Anfang.
Die
größten Arbeitsbereiche stellen die Pharma- und die Pflanzenschutzforschung dar. In den Labors eines
großen international tätigen Pharmaunternehmens arbeiten rund 1.900 Beschäftigte
in allen Feldern, in denen ein forschendes Pharmaunternehmen tätig sein kann: von der Erforschung der
Ursachen von Krankheiten bis hin zur Entwicklung neuer Medikamente. Aus einer großen Zahl an untersuchten
Substanzen bleibt oftmals nur eine einzige übrig, die als Medikament in die Apotheken und Krankenhäuser
gelangt.
Den südlichen Abschluss des Forschungsareals bilden die langgestreckten
Gewächshäuser eines renommierten Herstellers von Pflanzenschutzmitteln. Forschungsschwerpunkt sind die
Mittel gegen Unkräuter (Herbizide), die in langwierigen Forschungsreihen an einer Vielzahl von Pflanzen
erprobt werden.
Das Mehrzwecklaborgebäude gehört zu den innovativsten
Laborbauten auf dem Gelände. Darin sind auf einander abgestimmte Konzepte zur Energieeinsparung realisiert.
Gegen über der herkömmlichen Bauweise sparen alle diese Komponenten etwa 40 bis 50 Prozent
an Energie.
Im Forschungsviertel befindet sich eine umweltfreundliche,
wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle, die nach 30.000 erfolgreichen Betriebsstunden
außer Betrieb genommen wurde und heute als Anschauungsobjekt dient. Die phosphorsaure Brennstoffzelle
(PAFC – Phosphoric Acid Fuel Cell) wurde mit Wasserstoff gespeist, der auf elektrochemischem Weg direkt
in elektrische Energie und Wärme umgewandelt wurde. Diese Technologie zeichnet sich durch ihren hohen
Wirkungsgrad aus, denn zirka 80 Prozent der zugeführten Energie können in Form von
Strom und Wärme ausgenutzt werden. Die Brennstoffzelle hat im Rahmen eines Pilotprojekts die Erwartungen
erfüllt. Der Betreiber des Industrieparks Höchst ist aktiv in der Wasserstoff- und Brennstoffzelleninitiative
Hessen und engagiert sich für die Fortentwicklung des industriellen Einsatzes von Brennstoffzellen.
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Station 1: Tor Ost
Station 2: Leunabrücke
Station 3: Schwanheimer Unterfeld
Station 4: Tor H 831 
Station 5: Schwanheimer Düne
Station 6: Tor K 801
Station 7: Tor Süd
Station 8: Energieversorgung und Ersatzbrennstoffanlage
Station 9: Werksbrücke West
Station 10: Tor West Klärschlammverbrennung und Packmittel-Recycling
Station 11: Werksmauer Nordwest
Station 12: Tunnel Tor Nord
Station 13: Werksmauer Nordost
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