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Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne Die
Schwanheimer Düne ist eine der wenigen Binnendünen Europas. Sie entstand nach der letzten Eiszeit, als
Sande aus dem Flussbett des Mains verweht wurden. Anschließend war sie bewaldet. Im vorletzten Jahrhundert
rodeten Bauern den Wald und legten Kirschplantagen an. Mehrere Trockenperioden beendeten diese Versuche
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Düne lag brach und begann zu wandern. Zwischen 1882
und 1890 entstand sie dann an ihrer jetzigen Stelle.
Es
entwickelte sich die noch heute anzutreffende typische Pflanzengesellschaft einer Binnendüne, die Silbergrasflur.
Diese ist außerordentlich selten und kostbar. Zu den Pflanzen, die auf diesem Standort gedeihen, zählen
das Silbergras, der Bauernsenf und die Sand-Grasnelke. Auf dem mageren Sand wachsen auch Kiefern, die
durch ihren bizarren Wuchs auffallen und an ferne Meeresküsten erinnern.
Besondere
Bedeutung kommt der großen Schmitt’schen Grube zu, einem Kiesteich, der sich seit einigen Jahrzehnten
als ungestörter Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickeln konnte. Heute ist er ein wichtiges Rückzugsgebiet
für gefährdete Vogel- und Amphibienarten, zum Beispiel den Teichrohrsänger und die Kreuzkröte.
Ein
Großteil der Schwanheimer Düne wurde 1984 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit der Erweiterung im
Jahre 2002 ist nunmehr die gesamte Düne einschließlich der Schmitt’schen Grube als Naturschutzgebiet
gesichert. Das Gebiet umfasst heute 58,5 Hektar. Die Schwanheimer Düne ist darüber hinaus als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet
nach der EU-Richtlinie für das europäische Schutzgebietssystem ausgewiesen.
Seit
1999 gibt es die Möglichkeit, die Schwanheimer Düne auf einem Bohlenweg zu durchqueren. Besucherinnen
und Besucher werden hier gezielt durch das wertvolle Gebiet geleitet. Sie können auf diese Weise die
reizvolle Natur der Düne genießen, ohne die sensible Tier- und Pflanzenwelt zu beeinträchtigen. Mit
etwas Glück trifft man auf dem Weg durch die Düne auf eine Schafherde, die hier unter der Obhut des
Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) für die natürliche Landschaftspflege sorgt.
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Station 1: Tor Ost
Station 2: Leunabrücke
Station 3: Schwanheimer Unterfeld
Station 4: Tor H 831
Station 5: Schwanheimer Düne 
Station 6: Tor K 801
Station 7: Tor Süd
Station 8: Energieversorgung und Ersatzbrennstoffanlage
Station 9: Werksbrücke West
Station 10: Tor West Klärschlammverbrennung und Packmittel-Recycling
Station 11: Werksmauer Nordwest
Station 12: Tunnel Tor Nord
Station 13: Werksmauer Nordost
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