Deutliche
Verringerung der Geruchshäufigkeiten feststellbar (Geruchstyp
Bioanlage und Klärschlamm)
Seit Beginn der Geruchsmessungen im Jahr 2007 hat
Infraserv Höchst über 3,6 Millionen Euro in Maßnahmen investiert, die zur Verbesserung der Geruchssituation
in Sindlingen beigetragen haben. Seit 2008 ist die gemessene Häufigkeit von Gerüchen aus der Abwasserreinigungsanlage
des Industriepark Höchst über alle Messflächen hinweg von ursprünglich 15% auf derzeit unter 5% zurückgegangen.
Das ist ein Rückgang von über 65%.
Die Geruchsentwicklung wird sichtbar, wenn die Maus über die Zeitachse
bewegt wird.
Die
Geruchshäufigkeiten wurden
auf Basis der Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL) im Bereich von Sindlingen bestimmt. Innerhalb von 24
Stunden wird im Regelfall jeweils an einem Eckpunkt von jeder der acht Beurteilungsflächen eine Messung
à zehn Minuten durchgeführt. Die Taktung beträgt zehn Sekunden, so dass an einem Messpunkt innerhalb
von zehn Minuten 60
Messwerte aufgenommen werden.
Laut Geruchsimmissionsrichtlinie muss
die Geruchshäufigkeit jedoch anhand von Jahresdaten bewertet werden. Die Darstellung der Ergebnisse
zeigt darum die Durchschnittswerte für einen Zeitraum von jeweils 12 Monaten.