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Ständige Überwachung für das Klima Über
90 Unternehmen forschen und produzieren im Industriepark Höchst. Bei der Herstellung der dazu nötigen
Energie, aber auch in den Produktionsprozessen selbst entstehen Abgasemissionen, wie zum Beispiel Kohlendioxid.
Alle Anlagen im Industriepark Höchst unterliegen bereits vor ihrer Inbetriebnahme einem umfangreichen
und strengen Genehmigungsverfahren durch die hessischen Landesbehörden. Dabei wird auch darauf geachtet,
dass die zulässigen Abgaswerte sicher eingehalten werden und die Anlagen dem neuesten Stand der Umwelttechnik
entsprechen. Eine Staubproben-Untersuchung des städtischen Umweltamtes hat
die Einhaltung bzw. Unterschreitung der einschlägigen Grenzwerte belegt. In einem umfangreichen Messprogramm
war der Staubniederschlag an fünf Messpunkten ermittelt worden. Eine kritische Belastung konnte nicht
nachgewiesen werden (vgl. hierzu die Meldung vom 18.12.2008). Über
3,5 Millionen Messwerte pro Jahr Die
Menge der Emissionen (d.h. der Schadstoffaustrag aus zum Beispiel Schornsteinen) wird durch die Unternehmen,
die die Anlagen im Industriepark Höchst betreiben, permanent gemäß den gesetzlichen Vorschriften überwacht.
Auch die Immissionswerte (d.h. der Schadstoffgehalt der Luft) um den Industriepark Höchst werden permanent kontrolliert. Hierfür ist der Bereich Umweltschutz des Industriepark-Betreibers Infraserv
Höchst verantwortlich. An fünf Messstationen wird die Luft an den Grenzen des Industrieparks Höchst
von insgesamt 26 Messgeräten rund um die Uhr auf den Gehalt von acht Stoffen oder sogenannten Stoffgruppen
untersucht (darunter Stickstoffoxide, Feinstaub, Chlorwasserstoff, Schwefeldioxid oder organische Verbindungen).
Über 3,5 Millionen Messwerte werden so pro Jahr erfasst und ausgewertet. Ist der Stoffgehalt der Luft
an einer der Messstationen höher als der Alarmierungswert, löst das Rechner-System der Umweltschutz-Messzentrale
sofort einen Alarm aus. So ist die kontinuierliche Überwachung der Luftqualität um den Industriepark
Höchst sichergestellt. Diese wird jedoch nicht nur durch den Industriepark Höchst beeinflusst sondern
auch durch Straßenverkehr oder andere Verursacher von Emissionen. Die Entwicklung
der Gesamtemissionen im Industriepark Höchst (ohne Kohlendioxid) ist in der nachfolgenden Abbildung
dargestellt und zeigt, dass in den vergangenen 40 Jahren die Emissionen im Industriepark, unter anderem
an Schwefeldioxid, Stickoxyden, organischen Verbindungen und anorganische Emissionen, um mehr als 90
Prozent zurückgegangen sind. (zum
Vergrößern bitte Bild anklicken!) Entwicklung
der Gesamtemissionen im Industriepark Höchst 1965 – 2006 (ohne Kohlendioxid) Weiteres
zur Geruchsmessaktion in Sindlingen
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