03.05.2022, Pressemeldungen

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Mehr Raum für Berufsorientierung

Provadis bietet neue Werkstatt für MINT-Praktika – Start der Kooperation mit Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau

Corona setzt der MINT-Bildung erheblich zu – das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „MINT Nachwuchsbarometer 2022“ der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften). Deshalb sind Initiativen, um in diesem Bereich Lücken zu schließen, besonders hilfreich. Seit vielen Jahren bietet Provadis, Hessens größtes Ausbildungsunternehmen mit eigener Hochschule, Schülerinnen und Schülern eine große Palette an Berufsorientierungsprogrammen, um in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einzutauchen. Jetzt ist ein weiteres Angebot hinzugekommen: In einem neuen MINT-Werkstattraum werden speziell Technikberufe in Verbindung mit IT und/oder Produktion durch kleine interdisziplinäre Projekte erlebbar gemacht.

Auftakt mit Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau

In Kooperation mit Schulen und Unternehmen schafft dieses neue Angebot von Provadis noch mehr Raum für Berufs- und Studienorientierung. Das Konzept für die Nutzung der neuen MINT-Werkstatt hat der Fachkräfteentwickler der Industrie im Austausch mit insgesamt acht Schulen auf die Beine gestellt. Nun konnte die Premiere über die Bühne gehen: Schülerinnen und Schüler der MINT-Schwerpunktklasse der Bertha-von-Suttner-Schule (BvS) in Nidderau besuchten den neuen Berufsorientierungsraum und weihten ihn als erste Schulklasse ein. Dabei konnten sich die Jugendlichen einen Überblick über das Berufsangebot im MINT-Bereich verschaffen, hinter die Kulissen von Ausbildung und Studium bei Provadis blicken und erste praktische Erfahrungen sammeln. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam diesen wichtigen Weg für die MINT-Berufsorientierung beschreiten konnten, der in diesem Tag mündet“, betont Dr. Karsten Rudolf, Prokurist bei Provadis. „Unser Ziel ist es, Lernortkooperationen zwischen Schulen und Unternehmen aufzubauen, die langfristig wirken.“

MINT-Berufe „live und in Farbe“ erleben

Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen besonderen Praxistag bei Provadis, der von Manfred Mahler, Projektleiter Bildungs- und Forschungsprojekte, vorbereitet worden ist. Sie fertigten Schlüsselanhänger aus Messing, in die sie ihre Namen eingravieren konnten, bauten LED-Lampen und übten sich im Löten. Ziel dieses „MINT-Schnuppertags“ war es, den Jugendlichen die Grundfertigkeiten in der Metallarbeit und der Elektrotechnik zu vermitteln. Der Schülerin Henriette Ihling hat der Tag viel Freude bereitet: „Ich fand es sehr interessant und praxisnah“, sagt die 15-Jährige. Ihre Mitschülerin Alexia Tatar freut sich ebenfalls, dass die Klasse das Angebot bei Provadis nutzen konnte: „Ich interessiere mich sehr für naturwissenschaftliche Fächer, aber in der Schule lernen wir nur die Theorie. Deshalb ist es eine tolle Chance, so einen Praxistag zu erleben.“ Auch Alexandru Balea hat es gut gefallen, handwerklich zu arbeiten. „Ich interessiere mich sehr für MINT, besonders für die technischen Bereiche“, berichtet er.

„Der Tag bei Provadis ist für die Klasse etwas ganz Besonderes“, betont Andreas Dotzauer, Berufs- und Studienkoordinator und Fachlehrer Wahlpflichtkurs MINT an der BvS. „Die Schülerinnen und Schüler können hier praktisch arbeiten und werden viele Eindrücke mitnehmen. Wir versuchen auch an der Schule, Werkräume anzubieten, können dies aber nicht in der Qualität und in dem Umfang umsetzen wie hier bei Provadis. Die langfristige Zusammenarbeit ist für uns eine große Chance, die Schülerinnen und Schüler für die Berufsorientierung und für die MINT-Fächer zu begeistern.“

Im Rahmen der Kooperation zwischen der BvS und Provadis ist neben dem Projekttag Technik ein zweiter Tag zum Thema IT im Herbst geplant. Das Angebot soll 2023 fortgesetzt werden. Die Praxistage werden von der Schule in das Unterrichtsgeschehen eingebettet und durch einen Elterninformationsabend für die ganze Jahrgangsstufe 10 abgerundet. Gezielte Vorträge zu Ausbildung und Studium sollen den Eltern zeigen, welche vielfältigen Berufs- und Bildungswege in der Industrie sich nach dem Hauptschulabschluss, der Mittleren Reife oder dem Abitur eröffnen.

Verbindung von Schule und Arbeitswelt vertiefen

Das neue Partnerschaftsprogramm von Provadis mit den bereits ausgewählten Schulen im Rhein-Main-Gebiet soll einen Beitrag dazu leisten, die Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Ziel ist es, durch praxisorientierte Angebote die Qualifikationsanforderungen, Tätigkeitsprofile und Entwicklungsmöglichkeiten in über 40 Ausbildungsberufen und 12 Studiengängen der Industrie und industrienaher Dienstleistungen zu vermitteln


Spannende Einblicke beim MINT-Praxistag von Provadis: Die Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau waren die Ersten, die den neuen Werkstattraum nutzen konnten.
© 2022 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH



Sie nahmen viele wertvolle Eindrücke mit – die MINT-Klasse der Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau, eingerahmt von den Kooperationspartnern (letzte Reihe von links): Lehrer Andreas Dotzauer, Projektleiter Manfred Mahler, Prokurist Dr. Karsten Rudolf und Schulkoordinator Georg Dinca (hinten rechts) von Provadis.
© 2022 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH


Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.500 Auszubildenden und über 5.000 Weiterbildungsteilnehmenden an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.

An der Provadis Hochschule studieren über 1.100 Studierende in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit.

Kontakt:

Frau  Alisa Mahler
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-82876
Telefax: +49 69 305-80025
[email protected]

 
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