19.05.2022, Pressemeldungen

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Zukunftsberufe live erleben

20 Schülerinnen und Schüler sammeln beim Fachkräftecamp in Frankfurt Erfahrungen im Bereich Gesundheit, Pflege und Kinder- und Jugendhilfe

Sie sind vielfältig und zukunftssicher – Berufe in den Branchen Gesundheit, Pflege sowie Kinder- und Jugendhilfe bieten gute Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Fachkräfte für diese Bereiche werden händeringend gesucht. Doch was genau machen Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, wie kann man Erzieherin oder Erzieher werden und wie sieht der Arbeitsalltag in einer Pflegeeinrichtung eigentlich aus? Um interessierten Jugendlichen einen intensiven Einblick in diese Berufsfelder zu ermöglichen, wurden die Fachkräftecamps zur vertieften beruflichen Orientierung konzipiert.

20 Schülerinnen und Schüler der Georg-August-Zinn-Schule und Leibnizschule in Frankfurt, der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach sowie der Sankt-Lioba-Schule in Bad Nauheim konnten sich mit Fachleuten aus den entsprechenden Branchen austauschen und den Arbeitsalltag in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie in der Kinder- und Jugendhilfe praxisnah miterleben. Dabei lernten die Jugendlichen eine breite Palette an Berufsbildern kennen.

Kooperationspartner des Fachkräftecamps waren das Universitätsklinikum Frankfurt, die Agaplesion Markus Diakonie in Frankfurt und das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) von Infraserv Höchst im Industriepark Höchst. Darüber hinaus stellte eine Berufsberaterin der Agentur für Arbeit in Frankfurt verschiedene Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in den Berufsfeldern vor und beantwortete die individuellen Fragen der Teilnehmenden. Zum Abschluss erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eine Präsentation über die vorgestellten Berufsfelder. Als Teilnahmebestätigung erhielten sie ein Zertifikat, das sie für ihre Bewerbungsunterlagen verwenden können.

Spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder

Die Teilnehmenden lernten im Fachkräftecamp unter anderem die Arbeit von Fachkräften in der Medizin und Altenpflege, von Hebammen, Notfallsanitäterinnen und -sanitätern sowie Physiotherapeutinnen und -therapeuten kennen. Bei einer Führung durch die Notaufnahme des Universitätsklinikums Frankfurt durften sie einen Blick in den Schockraum und einen OP-Saal werfen und erfuhren viele spannende Details über die Tätigkeiten auf einer Intensivstation. Die Schülerinnen und Schüler sammelten viele praktische Erfahrungen, beispielsweise beim Tragen eines Alterssimulationsanzuges, und hatten im Analytik-Labor von Provadis viel Spaß am Bestimmen des Gehalts von Zitronensäure in Zitronen. Im AMZ von Infraserv Höchst lernten sie die Einsatzfahrzeuge kennen und erlebten den Transport einer Reanimationspuppe bei einem simulierten Chemieunfall. „Bei der breiten Spanne an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sind Einblicke in einem Praxisfeld mit diversen Berufsgruppen eine großartige Möglichkeit, das Gesundheitswesen mit seinen vielfältigen Facetten kennenzulernen“, sagt Katrin Pientka, eine der Verantwortlichen im AMZ. „Es war für die Mitarbeitenden im Arbeitsmedizinischen Zentrum eine Freude, so interessierte Jugendliche zu erleben. Wer weiß, vielleicht sind ja die Teilnehmenden von heute unsere Kolleginnen und Kollegen von morgen.“

Der 13-jährigen Lara Marie Bühler von der Georg-August-Zinn-Schule hat besonders der Tag im AMZ gefallen. Nach den Erfahrungen im Fachkräftecamp könnte sie sich gut vorstellen, später als medizinische Fachangestellte zu arbeiten. Die 14-jährige Anna-Lena Balzer von der St.-Lioba-Schule wollte sich genauer über Gesundheitsberufe informieren und hat deshalb am Fachkräftecamp teilgenommen. „Besonders interessant fand ich die praktischen Übungen, die wir in jedem Bereich gemacht haben“, sagt sie. „Wir konnten beispielsweise selbst ein EKG durchführen.“

Angebote an weiteren hessischen Standorten

Die Fachkräftecamps sind eine Gemeinschaftsinitiative zur Fachkräftesicherung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, des Hessischen Kultusministeriums und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Gefördert werden die Fachkräftecamps aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Das Konzept für dieses Angebot zur beruflichen Orientierung hat Provadis, Hessens größtes privates Aus- und Weiterbildungsunternehmen, entwickelt. Die Fachkräftecamps richten sich an interessierte Jugendliche ab 14 Jahren, die eine Haupt- und Realschule, ein Gymnasium oder eine Gesamtschule im Umkreis der verschiedenen Camp-Standorte besuchen. Das gesamte Projekt ist für die Teilnehmenden kostenlos. Die Anmeldung zu den Fachkräftecamps erfolgt über die Lehrkräfte. 2022 werden insgesamt elf Fachkräftecamps, verteilt über ganz Hessen, angeboten.
Detaillierte Informationen finden Interessierte unter www.fachkraeftecamps.de.



An einem Tag des Fachkräftecamps besuchten die Schülerinnen und Schüler das Universitätsklinikum Frankfurt. © 2022 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH


Wie sieht die Arbeit in einem OP-Saal aus? Das erfuhren (von links) Antonio Kurbasa, Roxsana Hoque, Lena Udovicic, Jasmin Zabel und Haset Nebebe bei ihrer Führung durch das Universitätsklinikum Frankfurt. © 2022 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH


Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.500 Auszubildenden und über 4.000 Weiterbildungsteilnehmenden an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.

An der Provadis Hochschule studieren über 1.100 Studierende in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit.


Kontakt:

Frau  Alisa Mahler
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-82876
Telefax: +49 69 305-80025
[email protected]

 
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