10.06.2022, Pressemeldungen

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Stoffaustritt im Industriepark Höchst gestoppt

Kurzzeitige Warnung ist aufgehoben – Sirenenalarm nicht erforderlich – Geruchswahrnehmung, aber keine Gesundheitsgefährdung

Am Donnerstag, 9. Juni 2022, ist um 23:21 Uhr aus einem Container auf dem Betriebsgelände der Bayer AG im Industriepark Höchst aus bisher ungeklärter Ursache ammoniakhaltiges Wasser ausgegast. Der Austritt konnte inzwischen gestoppt werden.

Betroffen waren aufgrund der vorherrschenden Windrichtung lediglich die Bereiche, die unmittelbar südöstlich an den Industrieparks Höchst angrenzen. Innerhalb des Industrieparks Höchst wurde Sirenenalarm ausgelöst, diese Warnung konnte inzwischen wieder aufgehoben werde. Die Auslösung eines Sirenenalarms in den benachbarten Stadtteilen war nicht erforderlich. Über die Warnapps NINA und Katwaren wurde kurzzeitig eine Warnung für den Bereich der Schwanheimer Düne und den Stadtteil Schwanheim ausgelöst, diese konnte schnell wieder aufgehoben werden.

Ammoniak ist ein stark stechend riechender, farbloser gasförmiger Stoff, der beim Einatmen giftig ist. Er verursacht in höheren Konzentrationen schwere Augenschäden, Verätzungen der Haut und Atemwege.
Bei den gemessenen Konzentrationen ist bei diesem Stoff gemäß der vom Umweltbundesamt empfohlenen Bewertungskriterien nicht mit Gesundheitsschäden zu rechnen. Im Nahbereich des Industrieparks kam es kurzzeitig zu einer Geruchswahrnehmung.

Ammoniak dient in einigen Produktionsanlagen des Industrieparks Höchst als Grundstoff zur Herstellung verschiedener Produkte und ist auch ein vielgenutztes Kühlmittel

Die Werkfeuerwehr war im Einsatz.

Die Werkfeuerwehr schlug den ausgetretenen Stoff mit einem Wasserschleier nieder.

Das angefallene Niederschlagswasser wird in einem Auffangbehälter zurückgehalten.

Kurzzeitig wurde der Verkehr zwischen der B 40 und der Leunabrücke gesperrt. Die Sperrung konnte inzwischen aufgehoben werden.
Die zuständigen Behörden wurden umgehend informiert.

Aktuelle Informationen gab es auch im Internet unter www.ihr-nachbar.de und auf Twitter unter @LagezentrumIPH.

Bayer bittet die Anwohner und Nachbarn für die entstandene Belästigung um Entschuldigung.

Die Bayer AG ist am Standort Frankfurt durch seine Division Crop Science vertreten. Crop Science verantwortet das Agrargeschäft von Bayer mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und professionelle Schädlingsbekämpfung.
Bayer beschäftigt im Industriepark Höchst rund 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 290 Beschäftigte stellen in zwei Produktionsbetrieben und einem Lagerbetrieb verschiedene Wirkstoffe zur Unkrautkontrolle für den weltweiten Einsatz in der Landwirtschaft her. Darüber hinaus ist in Frankfurt die Herbizidforschung ansässig. Rund 330 Mitarbeiter suchen in den Labors der chemischen und biologischen Forschung sowie in Gewächshäusern nach neuen Lösungen zur nachhaltigen Kontrolle von Unkräutern.
Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


Kontakt:

Michael Müller
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
[email protected]

 
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