Einsatzkräfte helfen sofort

Der Industriepark Höchst verfügt über eine Werkfeuerwehr , die mit modernster Technik ausgestattet und rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Bei Eintritt eines Schadensereignisses leitet der Einsatzleiter der Werkfeuerwehr vor Ort sofort alle notwendigen Maßnahmen ein (z. B. Löschen von Bränden, Begrenzung der Stofffreisetzung mit Wasserschleiern oder Abdecken mit Schaum, Rückhaltung von Stoffen oder Löschwasser mit speziellen Barrieren). Dabei wird er von einem Notfallmanager unterstützt, dessen erste Aufgabe es ist, die Situation hinsichtlich einer möglichen Gefährdung von Bevölkerung und Umwelt einzuschätzen und dementsprechend eine Meldekategorie festzulegen. Durch das aus sieben speziell qualifizierten Mitarbeitern bestehende Notfallmanagement ist rund um die Uhr eine kompetente Klassifizierung von sicherheits- und umweltrelevanten Ereignissen im Industriepark Höchst sichergestellt. Der Notfallmanager sorgt dafür, dass die Bevölkerung, sofern erforderlich, unverzüglich gewarnt wird. Die Berufsfeuerwehr und die Polizei werden über Schadensereignisse sofort informiert. Sie können jederzeit Hilfestellung bei der Schadensbekämpfung und Schadensbegrenzung leisten. Darüber hinaus leiten sie auch alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt ein.

Die Umweltschutz-Experten des Industrieparks Höchst und/oder der Feuerwehr Frankfurt am Main führen zudem bei Stoffaustritten Messungen durch, um frühzeitig die möglichen Auswirkungen auf Nachbarschaft und Umwelt beurteilen zu können.

Meldekategorien

Meldekategorien D1 bis D4

Schadensereignisse sind nach rechtlichen Vorgaben hinsichtlich ihres Gefährdungspotenzials in eine der vier Meldekategorien D1 bis D4 einzustufen. Diese Einstufung erleichtert es der Feuerwehr Frankfurt am Main, der Polizei und der Gefahrenabwehr des Industrieparks Höchst, die notwendigen Maßnahmen, zum Beispiel die Warnung der Bevölkerung, rasch einzuleiten.

D1Keine Auswirkungen außerhalb der Werksgrenzen.
Dazu gehören auch Ereignisse, bei denen eine Gefahr außerhalb objektiv nicht besteht, die aber von der Nachbarschaft wahrzunehmen sind und für gefährlich gehalten werden könnten, zum Beispiel starke Geräusche, Abfackeln von Gasen, schwache, begrenzte Geruchseinwirkung.
D2Auswirkungen außerhalb der Werksgrenzen nicht auszuschließen.
Dazu gehören auch Ereignisse, bei denen eine großflächige oder anhaltende Geruchseinwirkung festzustellen ist, eine Gefährdung der Gesundheit aber nicht besteht.
D3Gefährdung außerhalb der Werksgrenzen wahrscheinlich oder bereits gegeben.
D4Schwerer D3-Fall oder Katastrophenfall.

Zuletzt aktualisiert am 28.04.21

 
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