Was produzieren die Unternehmen im Industriepark Höchst?

Der Industriepark Höchst ist einer der größten und modernsten Produktions- und Forschungsstandorte für die Chemie- und Pharmabranche. Von den rund 90 am Standort ansässigen Unternehmen sind im Folgenden die Firmen genannt, in deren Verantwortungsbereich gefährliche Stoffe in größeren Mengen gehandhabt werden. Betriebe der unteren Klasse haben ein Sicherheitskonzept etabliert, Betriebe der oberen Klasse zusätzlich einen Sicherheitsbericht erstellt. Im Folgenden sind die Betriebe der unteren Klasse mit *, die der oberen Klasse mit ** gekennzeichnet.

Die Daten der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Abs. 2 Störfall-Verordnung erhalten Sie unter www.ihr-nachbar.de/inspektionstermine .

Weitergehende Umweltinformationen können über die Seite www.rp-darmstadt.hessen.de eingeholt werden.

* Betrieb(e) der unteren Klasse ** Betrieb(e) der oberen Klasse

Bei Air Liquide arbeiten deutschlandweit 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Maßgabe “Safety First!”. Auf deren hohe Sicherheitsstandards, professionelle Herangehensweise und geschulten Blick zur Vermeidung von Gefahren ist das Unternehmen stolz. Der von der Geschäftsführung formulierte Auftrag ist klar und unmissverständlich: “Sicherheit geht vor. Immer und zu jeder Zeit.” Kurzum: Air Liquide lebt eine Sicherheitskultur.

Mit den von Air Liquide produzierten Gasen werden Lebensmittel haltbar gelagert, medizinische Geräte sicher betrieben, Krankenhäuser zuverlässig versorgt - und vieles mehr. Mit der Wasserstofftechnologie leistet das Unternehmen zudem einen wesentlichen Beitrag zur emissionsfreien Mobilität der Zukunft.

Im Industriepark Höchst betreibt Air Liquide eine Luftzerlegungsanlage. In der Anlage wird die komprimierte Luft wird nach gründlicher Reinigung und Trocknung abgekühlt und in den hohen Turm geleitet. Dort wird die sehr kalte Luft in seine Hauptbestandteile Sauerstoff, Stickstoff und Argon zerlegt. Nach der Zerlegung wird der reine Sauerstoff, der reine Stickstoff und auch Argon flüssig und tiefkalt in Tanks gelagert und für den Transport an die Kunden bereitgestellt.

Alle Anlagen, Druckbehälter und LKW werden in festgelegten regelmäßigen Abständen durch Sachverständige und befähigte Personen geprüft. Nur geprüfte Fahrzeuge, die für die Befüllung und den Transport freigegeben sind, werden befüllt und verwendet. Die Fahrer sind für den Transport der Güter geschult und werden regelmäßig von den Transportunternehmen hinsichtlich dem sicheren Umgang mit ihrem Fahrzeug und ihrer Fracht geschult. Der sichere Transport der Produkte ist jederzeit gegeben.

Für die Betriebsführung unserer Anlagen am Standort und die Wahrnehmung der operativen Pflichten wurde Infraserv GmbH & Co. KG beauftragt.

www.airliquide.de

Die Basell Polyolefine GmbH, ein Unternehmen der LyondellBasell- Gruppe, hat ihren Sitz in Wesseling. Im Industriepark Höchst beschäftigt das Unternehmen rund 320 Mitarbeiter in der Produktion, in Forschung und Entwicklung sowie im Marketing und Vertrieb von Polyolefinen, deren Katalysatoren und den dazugehörenden Technologien. Am Standort Höchst produziert LyondellBasell, ausgehend vom Rohstoff Ethylen, durch chemische Reaktion (Polymerisation) Polyethylen, einen Kunststoff für den Einsatz in Pharma- und Lebensmittelanwendungen sowie für Folien und andere Verpackungen. Kunststoff aus Frankfurt vermarktet das Unternehmen weltweit unter den Markennamen Hostalen® und Purell®. Weiterhin produziert LyondellBasell im Industriepark Höchst Katalysatoren für die Herstellung von Polyethylen. Die Forschungsabteilung des Unternehmens betreibt am Standort chemische und physikalische Laboratorien sowie Versuchs- und Technikumsanlagen zur Weiterentwicklung von Polyethylen und Katalysatoren für die Polyethylenherstellung.

www.lyondellbasell.com

Die BASF SE ist mit dem Geschäftsbereich Agricultural Solutions im Industriepark Höchst vertreten. Als eines der weltweit führenden Chemie-Unternehmen entwickelt BASF innovative Lösungen für nahezu alle Branchen. Das Portfolio im Bereich Landwirtschaft umfasst Lösungen rund um Saatgut und Pflanzeneigenschaften, chemischen und biologischen Pflanzenschutz, Bodenmanagement, Pflanzengesundheit, Schädlingsbekämpfung und die digitale Landwirtschaft.

BASF beschäftigt im Industriepark Höchst mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einer modernen Produktionsanlage den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glufosinat-Ammonium (GA) herstellen. Glufosinat-Ammonium ist eines der am weitesten verbreiteten nicht-selektiven Breitbandherbizide, das weltweit zur Unkrautbekämpfung bei einer Vielzahl von Kulturpflanzen in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Der Betriebsbereich der BASF im Industriepark Höchst unterliegt der oberen Klasse gemäß Störfallverordnung. Nach § 7 StörfallV wurden die Stoffmengen sowie der räumliche Umfang des Betriebsbereiches der zuständigen Behörde angezeigt. Im Zusammenhang mit der Verpflichtung der Anzeigenmitteilung nach § 7 Störfallverordnung wurde für die BASF im Industriepark Höchst gemäß § 58a, b BImSchG ein Störfallbeauftragte bestellt und der zuständigen Behörde benannt.

Der Sicherheitsbericht nach § 9 Störfallverordnung und das Konzept nach §8 Störfallverordnung zur Verhinderung von Störfällen liegt für den Betriebsbereich der BASF im Industriepark Höchst vor und wird regelmäßig aktualisiert sowie den zuständigen Behörden vorgelegt.

agriculture.basf.com

Die Bayer AG ist am Standort Frankfurt durch ihre Division Crop Science vertreten. Crop Science verantwortet das Agrargeschäft von Bayer mit den Arbeitsbereichen Pflanzenschutz, Saatgut und professionelle Schädlingsbekämpfung.

Bayer beschäftigt im Industriepark Höchst insgesamt 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 270 Beschäftigte stellen in einem Produktionsbetrieb, einem Formulierungsbetrieb und einem Lagerbetrieb verschiedene Wirkstoffe zur Kontrolle von Unkräutern für den weltweiten Einsatz in der Landwirtschaft her. Darüber hinaus ist in Frankfurt die Herbizidforschung ansässig. Rund 330 Mitarbeiter suchen in den Labors der chemischen und biologischen Forschung sowie in Gewächshäusern nach neuen Lösungen zur nachhaltigen Kontrolle von Unkräutern.

Der Betriebsbereich der Bayer AG im Industriepark Höchst unterliegt der oberen Klasse gemäß Störfallverordnung. Nach § 7 StörfallV wurden die Stoffmengen sowie der räumliche Umfang des Betriebsbereiches der zuständigen Behörde angezeigt. Im Zusammenhang mit der Verpflichtung der Anzeigenmitteilung nach § 7 Störfallverordnung wurden für die Bayer AG im Industriepark Höchst gemäß § 58a, b BImSchG Störfallbeauftragte bestellt und der zuständigen Behörde benannt.

Der Sicherheitsbericht nach § 9 Störfallverordnung und das Konzept zur Verhinderung von Störfällen liegt für den Betriebsbereich der Bayer AG im Industriepark Höchst vor und wird regelmäßig aktualisiert sowie den zuständigen Behörden vorgelegt.

www.cropscience.bayer.com

Die Celanese Corporation mit Sitz in Dallas, Texas, USA, ist ein weltweiter Technologieführer bei der Produktion von differenzierten Chemieprodukten und Spezialmaterialien für viele bedeutende Industriezweige und Konsumgüter. Von ihren insgesamt rund 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit beschäftigt Celanese im Industriepark Höchst rund 1.000 Menschen in Produktion, Forschung und Entwicklung. Damit ist Höchst der weltweit größte Forschungs- und Produktionsstandort des Unternehmens. Die dortigen Aktivitäten umfassen die Geschäftsbereiche Basis- und Spezialchemikalien, Dispersionen, Lebensmittelzusatzstoffe und Technische Hochleistungskunststoffe. Ein Teil der Betriebe bildet dabei eine interne Wertschöpfungskette: So wird beispielsweise ein Teil der in Frankfurt produzierten Basischemikalie Vinylacetatmonomer (VAM) vor Ort zu Dispersionen weiterverarbeitet, die dann unter anderem für die Herstellung von Anstrichfarben, Klebstoffen, Holzlacken oder Beschichtungen eingesetzt werden. In einer der weltweit größten Polyacetal-Anlagen (POM) produziert Celanese einen technischen Hochleistungskunststoff, der beispielsweise in Autos und Flugzeugen, Kaffeemaschinen und Duschköpfen, aber auch im medizinischen Bereich Anwendung findet. Darüber hinaus stellt der Geschäftsbereich Lebensmittelzusatzstoffe ausschließlich im Industriepark Höchst den Süßstoff Sunett® (Acesulfam-K) her, der in vielen kalorienarmen Produkten wie Limonaden oder Molkereiprodukten Zucker ersetzt.

www.celanese.de

Kernkompetenz der Fluorchemie GmbH Frankfurt (CF Carbons GmbH) ist die Produktion von R 22 (Chlordifluormethan). Es wird durch eine chemische Reaktion von Flusssäure mit Chloroform an einem Antimonpentachlorid-Katalysator ausschließlich zur Herstellung von Fluorpolymeren produziert. Diese besonders korrosions- und hitzebeständigen Materialien werden für atmungsaktive Kleidung oder den Bau von Apparaten verwendet, die besonders aggressiven Chemikalien ausgesetzt sind. Eine der bekanntesten Anwendungen von Fluorpolymeren ist die Antihaftbeschichtung von Bratpfannen. Darüber hinaus sind Salzsäure und wässrige Flusssäure wichtige Produkte der Fluorchemie. Sie werden an andere Unternehmen im Industriepark verkauft.

Clariant-Gesellschaften im Industriepark Höchst sind Clariant Plastics & Coatings (Deutschland) GmbH, Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Clariant SE und Colorants Solutions Deutschland GmbH.

Im Industriepark Höchst beschäftigen die Clariant Gesellschaften rund 1.500 Mitarbeiter in Forschung, Produktion und Verwaltung.

Die Produktions- und Lagereinheiten der Clariant Plastics & Coatings (Deutschland) GmbH sowie Colorants Solutions Deutschland GmbH fallen aufgrund der dort gehandhabten Stoffe und Stoffmengen unter die Störfallverordnung und bilden jeweils einen „Betriebsbereich der oberen Klasse“. Für 13 dieser Produktions- und Lagereinheiten besteht die Verpflichtung, einen anlagenbezogenen Sicherheitsbericht zu erstellen. In diesen Produktions- und Lagereinheiten werden insbesondere akut toxische Stoffe, entzündbare Gase und Flüssigkeiten sowie gewässergefährdende Substanzen gehandhabt und zu End- und Zwischenprodukten umgesetzt. Hierbei kommen beispielsweise chemische Verfahren wie Diazotierung, Kupplung, Hydrierung, Polymerisation sowie physikalische Verfahren wie Destillation, Filtration und Mahlung zum Einsatz.

Mit den aufgeführten Prozessen werden unter anderem Hochleistungspigmente für Auto-, Industrie- und Baulacke sowie Druckfarben, Polyolefin-Wachse für Kunststoffe oder technische Klebstoffe hergestellt. Die weitere Produktpalette umfasst Vorprodukte für die Pigmentherstellung und für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

www.clariant.de

Contargo Industriepark Frankfurt-Höchst GmbH ist als intermodaler Anbieter, inmitten des Industrieparks als Logistikdienstleister tätig.

Als innovativer Binnenschiff- und Zugdienstleister mit 20 Terminals an Rhein und Main, ergänzt mit den Kompetenzen für Lkw-Transporte, der Depothaltung einschließlich Reparatur und Reinigung von Containern komplettieren die Dienstleistung rund um den Containertransport.

Auf einer Gesamtfläche von 46.000 m², die sich in die Terminalbereiche Binnenschiff, Bahn und Depot gliedert, ist die Contargo Industriepark Frankfurt-Höchst GmbH in den Bereichen Binnenschifftransport mit Straßenvor-/-nachlauf, Bahntransporte/Kombinierter Ladungsverkehr mit Straßenvor-/-nachlauf, Lagerung von Gefahrgütern/-stoffen (ausgenommen Klassen 1, 4, 5 und 7), Depot mit Dokumentation sowie Reinigung und Reparatur aktiv. Die Contargo Industriepark Frankfurt-Höchst GmbH beschäftigt im Industriepark rund 50 Mitarbeiter.

www.contargo.net

Die internationale Daikin-Gruppe mit Hauptsitz in Osaka, Japan, ist mit weltweit rund 60.000 Mitarbeitern ein führender Hersteller von Klima- und Kälteanlagen sowie von Fluorprodukten. Die Daikin Refrigerants Frankfurt GmbH als Tochterunternehmen der Daikin Industries Ltd. produziert im Werk Frankfurt mit rund 85 Mitarbeitern den Hydrofluorkohlenwasserstoff (HFKW) R134a durch chemische Umsetzung von Trichlorethylen mit Fluorwasserstoff. R134a wird weltweit vertrieben und findet Anwendung in der Kälte- und Klimatechnik, in der Automobil- und Bauindustrie. Weiterhin werden besonders reine Qualitäten der HFKW R134a und R227 zur Anwendung als Treibmittel im Arzneimittelbereich hergestellt. Daikin unterhält neben den chemischen Produktionsanlagen auch die erforderlichen Lager- und Abfüllanlagen. Darüber hinaus betreibt Daikin im Industriepark eine Spaltanlage, die Chlorfluor- und Fluorkohlenwasserstoffe mit einem Wasserstoff- Sauerstoff-Gemisch zu Fluss- und Salzsäure umwandelt. Diese Säuren werden als Rohstoffe wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

www.daikinchem.de

Im Industriepark Höchst stellt Grillo, ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Duisburg, mit etwa 130 Mitarbeitern aus Schwefel durch chemische Verfahren Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid, Oleum und Schwefelsäure her. Diese werden teilweise zu weiteren Produkten wie Natriumpyrosulfit, Natriumbisulfit-Lösung und Natriumbisulfat sowie Salzsäure und Dimethylsulfat verarbeitet. Diese dienen auch anderen Unternehmen im Industriepark als Vorprodukt und Hilfsstoff, die Hauptmenge geht in den europäischen Markt. Außerdem erzeugt Grillo hochreinen Dimethylether als Vor- und Verkaufsprodukt.

www.grillo.de

Infraserv Höchst ist die Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst und bietet den Unternehmen am Standort die Infrastruktur für ihre Forschung und Produktion. Das Industrie-Dienstleistungsunternehmen sorgt für eine hochmoderne und vor allem zuverlässige und sichere Infrastruktur. Energie- und Rohstoffversorgung, Abfallentsorgung und Abwasserreinigung, Management von Gebäuden, Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit sind Kernarbeitsgebiete von Infraserv Höchst. Infraserv versorgt über Rohrleitungsnetze die Firmen am Standort unter anderem mit Ammoniak, Sauerstoff, Wasserstoff, Ethylen und Erdgas. Das Unternehmen verbrennt auch Sonderabfälle. Die Werkfeuerwehr und das Notfallmanagement gehören ebenso zum Leistungsspektrum. Infraserv Höchst beschäftigt 1.900 Mitarbeiter.

www.infraserv.com

Infraserv Logistics GmbH ist ein Komplettanbieter und erbringt sichere und wertsteigernde Logistikdienstleistungen für die chemische, pharmazeutische und prozessorientierte Industrie. Die Lagerung und der trimodale Umschlag, insbesondere von verpackter Ware sowie von Bulk-Ware insbesondere mit Gefahrgut und/oder pharmazeutischen Wirkstoffen, sowie der flexible Umschlag und Transport, sind Kerngeschäft von Infraserv Logistics auch im Industriepark Höchst. Zusätzlich bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Distributions- und Gefahrgutmanagement, Teilkommissionierungen sowie Bemusterungen von Waren und Zollabwicklung sowie Schulungen und Beratungsdienstleistungen im GMP- und Gefahrgutumfeld an. Infraserv Logistics beschäftigt über 500 Mitarbeiter.

www.infraserv-logistics.com

Die Italmatch Deutschland GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der italienischen Italmatch Chemicals S.p.A. mit Sitz in Genua. In Frankfurt produziert Italmatch Phosphorchloride, die als Zwischenprodukte in der Chemie, Pharmazie und Landwirtschaft Verwendung finden. Im Industriepark Höchst stellt das Tochterunternehmen Italmatch Deutschland GmbH im Betrieb Phosphor-Derivate folgende Produkte her: Phosphortrichlorid (PCl3) durch chemische Umsetzung von Phosphor mit Chlor, Phosphoroxychlorid (POCl3) durch chemische Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Sauerstoff, Phosphorpentachlorid (PCl5) durch chemische Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, sowie neuerdings auch Phosphonsäure (H3PO3) und Salzsäure (HCl) durch chemische Umsetzung von Phosphortrichlorid und Wasser.

www.italmatch.com

Die Kuraray Europe GmbH produziert im Industriepark Höchst Polyvinylalkohol (PVA), der aus dem Rohstoff Vinylacetat durch chemische Reaktion hergestellt wird. PVA wird anschließend in einem anderen Kuraray-Betrieb zu Polyvinylbutyral (PVB) weiterverarbeitet. Die Spezialpolymere PVA und PVB kommen in vielen Produkten des täglichen Bedarfs zum Einsatz und Kuraray ist der europaweit führende Anbieter auf diesem Gebiet. Außerdem vertreibt das Unternehmen medizinische Produkte, Fasern, Textilien, Kunstleder sowie PVB-Folien zur Herstellung von Verbundsicherheitsglas.

Sitz der Kuraray Europe GmbH ist Hattersheim am Main. Sie beschäftigt etwa 1.030 Mitarbeiter, davon rund 290 im Industriepark Höchst. Die Kuraray Europe GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der japanischen Kuraray Co., Ltd., Tokio, mit weltweit ca. 10.000 Mitarbeitern.

www.kuraray.eu

Nobian ist ein führendes europäisches Unternehmen in der Produktion von essenziellen Basischemikalien für Branchen, die von der Bau- und Reinigungsindustrie bis hin zu Pharmazeutika und Wasseraufbereitung reichen. Es zeichnet sich durch die sichere und zuverlässige Lieferung von hochreinem Salz, Chlor-Alkali und Chlormethanen aus – dank der integrierten Wertschöpfungskette mit modernen Produktionsstandorten in den Niederlanden, Deutschland und Dänemark. Zurückgehend auf die erste Salzproduktion im Jahr 1918, arbeiten die 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag an Innovationen, um sicherer, effizienter und nachhaltiger zu werden. So wird sichergestellt, dass die unverzichtbaren Produkte von heute auch morgen noch das Leben der Menschen bereichern. Nobian ist zu 100 Prozent im Besitz von Nouryon, einem Weltmarktführer im Bereich Spezialchemikalien.

Am Standort Höchst werden Chlor, Natronlauge und Wasserstoff durch Elektrolyse von Salz hergestellt sowie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Salzsäure durch die chemische Umsetzung von Chlor mit Methan produziert. Weiterhin wird Salzsäure durch Synthese von Wasserstoff und Chlor gewonnen und durch Reaktion mit Methanol zu Chlormethyl weiterverarbeitet. Aus Salzsäure und Kalksteinen wird Kalziumchlorid hergestellt. Diese Produkte werden bei der Herstellung vieler Gegenstände des täglichen Bedarfs eingesetzt – beispielsweise bei der Produktion von Nahrungsmitteln, Waschmitteln, Fahrzeugen, Glas, Hochleistungskunststoffen, Papier, Pharmazeutika (z. B. Antibiotika), Textilien, Desinfektionsmitteln für Schwimmbäder und Wasseraufbereitungsanlagen.

www.nobian.com

Sanofi, eines der führenden Gesundheitsunternehmen weltweit, ist mit mehr als 7.500 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Industriepark Höchst. Deutschlandweit sind etwa 9.000 Menschen bei dem Unternehmen beschäftigt. Die Mitarbeiter im Industriepark Höchst arbeiten an der Entwicklung neuer Medikamente, vor allem moderner Biologika, und sie erforschen Grundlagen dafür. Sie produzieren Wirkstoffe, fertigen Arzneimittel und Medizinprodukte und versorgen von hier aus Patienten in aller Welt. Ein Schwerpunkt sind seit fast 100 Jahren Diabetestherapien: Auf seinem Biocampus im Industriepark Höchst betreibt Sanofi einen der größten und modernsten Produktionsstandorte für Insuline weltweit. In den Anlagen werden die Insuline biotechnologisch mithilfe von E.Coli-Bakterien hergestellt. Auch Wirkstoffe gegen Bluthochdruck, für die Behandlung der Multiplen Sklerose und für eines der in den USA am meisten verkauften Mittel gegen Heuschnupfen sowie eine Reihe weiterer Wirkstoffe oder Vorprodukte für Medikamente werden hier mit klassischen chemischen Syntheseverfahren produziert. Geplant ist, diesen Unternehmensbereich zusammen mit der klassischen Wirkstoffproduktion von Sanofi an anderen Standorten unter dem Namen EUROAPI als eigenständiges Unternehmen auszugründen.

www.sanofi.de

Die SOL-Gruppe ist in der Herstellung, dem Vertrieb und Lieferung von Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid, Acetylen, Stickoxiden, Helium, Gas Mixturen, medizinischen Gasen, Spezialgase und Hochreine Gase tätig. Die Gruppe ist ebenso im Bereich der Forschung und Entwicklung, Design, Konstruktion und Betrieb von eigenständigen Produktionsstätten wie auch On-Site Anlagen beim Kunden aktiv.

Am Standort Frankfurt wird tiefkalt verflüssigter Sauerstoff und Stickstoff hergestellt. Diese Produkte werden vorwiegend in der Industrie, im Gesundheitswesen z.B. als medizinische Gase sowie im Bereich Nahrungsmittel eingesetzt.

Die SOL-Gruppe mit Stammsitz in Monza, Italien ist ein international tätiges Unternehmen und mit Niederlassungen in 25 Ländern Europas sowie in Indien, Marokko, der Türkei und Brasilien vertreten. Sie beschäftigt rund 4.300 Mitarbeiter, davon 6 im Industriepark Höchst. SOL S.p.A. Deutschland ist eine Zweigniederlassung der SOL S.p.A. in Monza.

www.solworld.com

Die WeylChem Höchst GmbH ist ein Unternehmen WeylChem Gruppe und stellt mit ca. 65 Mitarbeitern in zwei Betrieben hochveredelte Vor- und Zwischenprodukte für die Marktsegmente Pflanzenschutz, Pharma und Spezialanwendungen her. In geschlossenen Anlagen werden aromatische Kohlenwasserstoffe chloriert und organische Säuren durch Oxidationsreaktionen mit Luftsauerstoff hergestellt. Die Produktpalette bilden derzeit rund 20 organische Syntheseprodukte. Durch energetisches und stoffliches Recycling wird Dampf produziert und Salzsäure wiedergewonnen.

www.weylchem.com

Zuletzt aktualisiert am 28.04.21

 
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